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Vier-Tage-Event der Automodellsportler mit Nacht- und Kinderrennen / 90 Starter messen sich in drei Klassen

Automodellsport
Heiße Rennen in Schwedter Arena

Reimund Krüger / 18.05.2018, 05:00 Uhr
Schwedt Anstrengende, aber superschöne vier Tage liegen hinter den Automodell-Sportlern und den Verantwortlichen des Modellclubs Schwedt. Im 40. Jahr des Vereinsbestehens gab es die fünfte Auflage des Vatertagsrennens.

Mit 90 Startern in drei Klassen war das Event, welches sich endgültig im Rennkalender der Buggy-Fans etabliert hat, wiederum großartig besetzt. Erstmalig waren drei Starter aus Schweden mit dabei. Bereits am Mittwochabend waren zahlreiche Starter mit Wohnwagen und Zelten angereist, um die besten Plätze und maximalen Spaß zu haben. Bei herrlichem Frühsommerwetter mit Temperaturen bis über 30 Grad waren beste Voraussetzungen gegeben.

Der große Gedanke aber, den die MC-Verantwortlichen vor fünf Jahren hatten, war in erster Linie darauf gerichtet, am Anfang der Saison Sportler aus möglichst vielen Vereinen zusammenzubringen. Erfahrungen austauschen, über Verbandsneuigkeiten informieren, sowie Tipps und Tricks weitergeben – das ist das Wesentliche dieses Events.

Stark beachtet waren an dem langen Wochenende die von Daniel Bliefert organisierten Workshops. Abdullah Killic, der seine beiden Söhne Burak und Berkan bis in die Spitze der ORE8- (Elektro) und OR8-Klasse (Verbrenner) in Deutschland und Europa geführt hat, gestaltete sein Meeting mit über zwei Stunden zu einer wahren Fundgrube für die Sportler. Uneigennützig gab er zahlreiche Tipps und Tricks weiter, die viele noch während der anstehenden Wettbewerbe umsetzen konnten.

Ein weiterer Höhepunkt war das Nachtrennen. Für die Klassen OR8 und ORE8 offen, war das Rennen mit 19 Startern großartig besetzt. Unter Flutlicht rasten die Minis um den Kurs. Spaß hatten die Teilnehmer jedenfalls auf dem Fahrerstand.Besonderes Gaudi war der Fahrtrichtungswechsel nach halber Distanz und ein Zwangsboxenstop. Das Rennen gewann Berkan Kilic vor Yanic Grieger.

Mit dem Kids-Race, welches einmalig in Deutschland ist, bietet der MC Schwedt in seinen Heimwettbewerben Kindern die Möglichkeit, einen Miniflitzer zu steuern, die dies sonst nicht können. Ein Extra-Training zum Anfreunden gab es natürlich auch. Nach äußerst spannendem Rennverlauf siegten Luis Schmeling vor Kawin Chunthanom aus Potsdam und Allegra Bliefert aus Berlin.

Am dritten Tag starteten die Wettkämpfe der Profis. Trotz der relativ starken Konkurrenz konnten sich die Schwedter Starter in den Vorläufen und Zwischenfinals gut behaupten, mussten dann aber größtenteils in den Viertelfinals anerkennen, dass andere diesmal besser waren. Zico Scherel schaffte es bis ins Halbfinale der Klasse OR8. Hier zeigte sich aber, dass er Trainingsrückstand hatte. Trotz großem Kampf reichte es nicht für das Finale. Einziger Vertreter im OR8-Finale war Mateusz Dudzic. Souverän im Halbfinale und für den Endlauf qualifiziert, schaffte er nach tollem Rennen Platz 11. Nach beeindruckender Vorstellung und großartigen Fahrkönnen siegten die Kilic-Brüder Burak vor Berkan vom BIG Hamburg. Dritter wurde Johannes Klett vom MRC Sonderhausen.

Auch Daniel Bliefert (ORE8) sowie Andreas Emeling und Thomas Schulz in der Truggy-Klasse erkämpften sich Finalplätze. Bliefert wurde Achter. Es siegte Yanic Grieger vom Team WOB Racing. Die beiden Truggy-Fahrer Emeling und Schulz belegten Platz 5 und Platz 7. Es gewann der Ostdeutsche Meister Johannes Klett.

Geschafft, aber glücklich über die wieder gelungene Veranstaltung, konnte der MC Schwedt auf die vier Tage zurück blicken. Die Reaktion der Teilnehmer und erste Feedbacks über die sozialen Medien lauteten: Großartig Schwedt, Danke – wir kommen wieder. Besonders die Fairness untereinander und die tolle Stimmung wurde hervorgehoben. Ein besonderes Dankschön ging an Christine Emeling, die die Versorgung der Sportler absicherte.

Schwedter Starter: Klasse OR8: Zico Scherel Platz 14, Max-Wilhelm Hass Platz 27, Jörg Dochow Platz 29, Justin DochowPlatz 38, Thomas Schulz Platz 41, Lucas Kolloff Platz 43

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