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Ruder-Achter aus Rüdersdorf platziert sich zum Auftakt der Bundesliga auf Rang 10

Rudern
Viel besser als erwartet

Gut dabei: der Rüdersdorfer Bundesliga-Achter
Gut dabei: der Rüdersdorfer Bundesliga-Achter © Foto: Alexander Pischke/RBL
Julia Hilpert / 18.05.2018, 05:45 Uhr - Aktualisiert 18.05.2018, 11:51
Frankfurt am Main Die Ruder-Bundesliga erlebte in diesem Jahr in Frankfurt am Main ihren Auftakt. In der Main-Arena kämpften die besten Vereinsachter Deutschlands über die Sprintstrecke von 350 Metern zwischen Untermainbrücke und Holbeinsteg um die ersten Bundesliga-Punkte des Jahres. Das Boot des Rüdersdorfer Rudervereins belegte da

Wer hätte das gedacht? Am ersten Renntag der neuen Ruder-Bundesliga-Saison in Frankfurt am Main landete der Secuinfra-Achter Rüdersdorf in der goldenen Mitte der Bundesliga-Tabelle: Platz zehn. Ein Erfolg, mit dem die Mannschaft nicht gerechnet hat.

Es war ein Tag voller Höhen und Tiefen in Frankfurt am Main. Am Ende überwog jedoch die Erleichterung: Die Männer vom  Rüdersdorf-Achter und ihre Ruder-Kollegen aus Pirna sind zufrieden mit dem Ergebnis. Platz 10 – mehr war für diesen Tag nicht drin.

Aber der Reihe nach. In den Time-Trials ging es zunächst gegen den Salzland-Achter aus Bernburg. Ein Gegner auf Augenhöhe, der bereits in der vergangenen Saison in der 2. Bundesliga oft geschlagen werden konnte. Das sollte sich auch in der neuen Saison nicht ändern: Mit einem deutlichen Vorsprung von fast vier Sekunden auf 300 Meter gewann der Secuinfra-Achter Rüdersdorf gegen die Mannschaft aus Sachsen-Anhalt, Platz neun in der Gesamtwertung. Die erste Standortbestimmung in der neuen Ruder-Saison war geglückt.

Dieses Gefühl sollte jedoch nicht von langer Dauer sein. Bereits im Achtelfinale war schon wieder Schluss mit der ersten Euphorie: Der Waldsee-Achter aus Bad Waldsee sollte an diesem Tag eine Nummer zu groß sein. Doch davon ließen sich die Rüdersdorfer Männer nicht beirren. Im anschließenden Viertelfinale ging es in einem Kopf-an-Kopf-Rennen gegen den Travesprinter aus Lübeck, das der Secuinfra-Achter knapp für sich entscheiden konnte. Auch im Halbfinale gegen den TÜV Nord Maschsee-Achter aus Hannover hielt die Siegesserie an.

Im Finale wurde nun um den neunten Platz gesprintet. Der Gegner: das Sprintteam Mühlheim. Mit der Zusammenlegung der beiden Männer-Ligen in dieser Jubiläumssaison der Ruder-Bundesliga, die nunmehr seit zehn Jahren besteht, trafen die Rüdersdorfer  nun zum ersten Mal auf einen Gegner, der in der vergangenen Saison noch höherklassig unterwegs war. Der Vorteil lag also beim Team aus Mühlheim und das konnte seiner Favoritenrolle gerecht werden: Am Ende reichte es  für den Secuinfra-Achter Rüdersdorf nur für den zehnten Platz.

„Wir sind total zufrieden mit dem Ergebnis“, freute sich Benjamin Kawalle, Teamchef des Rüdersdorfer Flaggschiffs. „Klar wollen wir in den nächsten Rennen noch weiter nach vorne. Das Potenzial ist da. Das hat dieser erste Renntag gezeigt. Aber für den Anfang ist ein zehnter Platz von insgesamt 18 Booten im Feld ein Einstieg in die Saison, mit dem wir selbst gar nicht gerechnet haben.“

Sieger des ersten Renntages wurde der Melitta-Achter aus Minden. Die Mannschaft war  in der vergangenen Saison Gewinner in der 2. Bundesliga. Auch die Mindener Frauen konnten sich am Ende des Tages die Krone aufsetzen.

Der nächste Renntag findet am 9. Juni in Werder an der Havel statt. Dort wird sich zeigen, ob der Weg in den oberen Teil der Bundesliga-Tabelle für den Secuinfra-Achter Rüdersdorf noch steinig werden wird.

Secuinfra-Achter Rüdersdorf:. Willy Holtermann, Thomas Hermann, Paul Husseck, Konrad Wende, Jan Gregor Pfitzner, Benjamin Kawalle, Matty Hähling, Raphael Wolff, Stm. Alice Sickenberger

Nach dem ersten Renntag:

1. Melitta-Achter Minden „Team Black“

2. Hauptstadtsprinter Berlin

3. Wurzen-Achter

4. Münster-Achter

5. TK-Achter Dresden

6. Ruder-Club Witten Achter

7. Emscher-Hammer Wanne-Eickel/Hamm

8. Waldsee-Achter

9. Sprintteam Mülheim

10. Secuinfra-Achter Rüdersdorf-Pirna

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