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Hausmeister und Väter bauen einen Kneipp-Pfad für Kitakinder

Für Kids
Barfuß über Kienäpfel und spitze Steine

Schuften für die Gesundheit der Kinder: Detlef Bialek, Hausmeister der DRK-Kita „Rappelkiste“ Freudenberg, glättet Sand, der den Unterbau für den Kneipp-Pfad bildet. Darüber wird dann Folie gespannt. Zusammen mit Vätern, deren Kinder die Kita besuchen, legt Detlef Bialek den Pfad an.
Schuften für die Gesundheit der Kinder: Detlef Bialek, Hausmeister der DRK-Kita „Rappelkiste“ Freudenberg, glättet Sand, der den Unterbau für den Kneipp-Pfad bildet. Darüber wird dann Folie gespannt. Zusammen mit Vätern, deren Kinder die Kita besuchen, legt Detlef Bialek den Pfad an. © Foto: Steffen Göttmann
Steffen Göttmann / 18.05.2018, 06:00 Uhr
Beiersdorf-Freudenberg (MOZ) Detlef Bialek, Hausmeister der DRK-Kita „Rappelkiste“ in Freudenberg, hat am Mittwochnachmittag mit Familienvätern, deren Kinder die Einrichtung besuchen, am Kneipp-Pfad im Garten gebaut. Auch Pfarrer Christoph Strauß aus Beiersdorf war unter jenen zu finden, die mit anpackten.

Der Kneipp-Pfad besteht aus mit Rasenkantensteinen abgegrenzten Vierecken, in die unterschiedliche Materialien eingebaut werden. „Die Kinder sollen barfuß darüber laufen und die unterschiedlichen Oberflächen spüren“, sagte Kerstin Böttcher, stellvertretende Kita-Leiterin.

Während ein Vater den mit Sand gefüllten Boden eines Vierecks feststampfte, bereitete Detlef Bialek die Folie vor,  mit denen die Beläge vor Nässe von unten geschützt werden und zusätzlich Stabilität schafft. „Wir wollen heute mit dem Gröbsten fertig werden“, sagte Christian Klünder aus Beiersdorf.

Die ersten drei Vierecke mit Gummiboden, Holzrollen und Kienäpfeln haben die Männer bereits vergangene Woche fertig gestellt. Es folgen große Runde Steine, kleine eckige Steine und Spielsand, erklärte Kerstin  Böttcher. Die Idee zu dem Kneipp-Pfad hatte Kita-Leiterin Marina Wolf, die sich zum Thema Kneipp weitergebildet hat und mit den Kinder beispielsweise Armbäder vornimmt. Zum Kinderfest am 1. Juni soll der Kneipp-Pfad eröffnet werden.

Eigentlich gehört zum Kneipp-Pfad ein Becken mit kaltem Wasser zum Wassertreten. „Das können wir nicht umsetzen, weil es viel zu aufwändig für uns wäre“, betonte Kerstin Böttcher. Das Wasser müsste aus hygienischen Gründen täglich gewechselt werden. Dazu bräuchte das Becken einen Abfluss.

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