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Grundschule
Bessere Bedingungen für den Sportunterricht

Die letzte Belagschicht für den Sportplatz wird von Michel Linde, Stefan Blüggel und Tobias Har aufgebracht. Für die gummiähnliche Masse ist viel Anpassungsarbeit per Hand gefragt.
Die letzte Belagschicht für den Sportplatz wird von Michel Linde, Stefan Blüggel und Tobias Har aufgebracht. Für die gummiähnliche Masse ist viel Anpassungsarbeit per Hand gefragt. © Foto: René Matschkowiak
René Matschkowiak / 18.05.2018, 07:00 Uhr - Aktualisiert 18.05.2018, 09:48
Frankfurt (Oder) (MOZ) Die Bauarbeiten im Umfeld der Grundschule am Botanischen Garten machen Fortschritte. Seit kurzem ist ein barrierefreier Zugang vom Wohngebiet in das Klingetal sowie zur Schule und zur Turnhalle möglich. Auch die Neugestaltung des Außengeländes samt neuen Sportbereich kommen voran.

Nach Angaben der Stadt werden im Wohngebiet Nord rund 2 Millionen Euro im Rahmen des Kommunalinvestitionsfördergesetzes verbaut. Von dem Projekt profitierten nicht nur Schüler und Lehrer, sondern das gesamte Umfeld des Wohngebietes Nord, betont der Beigeordnete für Bauen und Stadtentwicklung Markus Derling (CDU). Vor einigen Tagen konnten die Bauzäune rund um den neuen Rampenweg in Richtung Turnhalle entfernt werden; der Rampenweg ist auch eine gern genutzte Fahrradstrecke. Durch den Wegfall des Diagonalweges im Hang zur Turnhalle wurde gleichzeitig auch der Rodelberg vergrößert – die Winter machen dort künftig noch mehr Spaß, sofern denn Schnee liegt.

An der Sporthalle selbst haben Bauarbeiter auf dem neuen Bolzplatz gerade die letzte Schicht mit rotem Granulat aufgebracht. Auch eine 60-Meter-Laufbahn mit Weitsprunggrube wurde angelegt. Die Bedingungen im Sportunterricht verbessern sich damit spürbar. Zudem kann somit der alte verschlissene Sportplatz jenseits der Klinge zurückgebaut werden – eine wichtige Voraussetzung für die Renaturierung der Klinge und des gesamten Talraumes in diesem Abschnitt. Nachdem im Winter dafür bereits die Baumfällungen erfolgt sind, sollen im Juli die Bauarbeiten beginnen.

Auch auf dem Schulhof selbst wird fleißig gebaut. Der Parallelweg hinter den Wohnblöcken der Prager Straße und die große Treppe zum Schulhof sind bereits abgerissen, die Aufbrucharbeiten der Bitumenfläche in diesem Teilbereich haben inzwischen begonnen. Anstelle der Treppe wird künftig eine Aufstellfläche für Container in den Hang integriert – als Unterstellmöglichkeit für Roller, Bälle und andere Spielgeräte. Mit der neuen Schulhoffläche werden nicht nur viele Stolperstellen beseitigt, sondern es entstehen weitere Spiel- und Aufenthaltsangebote unter anderem mit Trampolins, Tischtennisplatten, Rollerbahn, Sitzgruppen und Bäumen.

Alle Bauarbeiten sollen bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Der Spielplatz wird dann wie bisher auch künftig öffentlich zugänglich sein. Bis dahin müssen Schüler und Lehrer, der Hort und der Jugendclub Nordstern noch mit Einschränkungen rechnen. Um diese auf das notwendige Maß zu beschränken, gebe es eine enge Abstimmung zwischen den Einrichtungen, der Stadt als Bauherr und den Baufirmen, erklärt die Verwaltung.

Schulleiterin Susann Rehberg freut sich über die vielen positiven Veränderungen. „Für uns als sportorientierte Grundschule ist der neue Sportbereich sehr wichtig“, sagt sie. „Es spart uns den Gang auf den Sportplatz und bietet für die Schüler auch bessere Bedingungen“. Bei der Neugestaltung des Schulhofes hätten sowohl die Schule als auch der Hort eigene Ideen mit einbringen können, so Susann Rehberg. Geplant seien beispielsweise auch ein Fahrradparcours, ein Chillbereich und ein Schulgarten.

Nachdem der erste Bereich des Schulhofes mit Spielgeräten fertig gestellt war, sei mehrere Jahre nichts passiert. Dass jetzt zu Ende gebracht werde, was einmal angefangen wurde, freut sie umso mehr. „Die Schüler haben für die Bauarbeiter schon Bilder gemalt, weil die Zusammenarbeit so gut geklappt hat“, berichtet die Schulleiterin. Für den 1. Juni ist eine kleine Feier zur Eröffnung der neuen Sportstätten geplant.(rmk)

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