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Besondere Verantwortung

Ministerpräsident
Woidke hofft auf Neuanfang in deutsch-russischen Beziehungen

Dietmar Woidke (l SPD), Ministerpräsident von Brandenburg
Dietmar Woidke (l SPD), Ministerpräsident von Brandenburg © Foto: Sebastian Kahnert
dpa / 18.05.2018, 14:02 Uhr
Potsdam (dpa) Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke hofft bei dem Gespräch von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in Sotschi auf einen Neustart der deutsch-russischen Beziehungen. „Dieses Gespräch kann ein Neuanfang sein, es wird natürlich nicht mit dem heutigen Tag die internationale Situation sofort entschärfen, aber wir Deutschen stehen gegenüber Russland in einer besonderen Verantwortung“, sagte Woidke am Freitag.

Der SPD-Politiker verwies auf die 24 Millionen Toten in der damaligen Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg und auf die Deutsche Einheit, die gegen die Sowjetunion nicht zustande gekommen wäre. Dies sei eine große Verpflichtung und der müsse man gerade dann nachkommen, wenn die Situation so schwierig sei wie heute.

Merkel war am Vormittag zu dem Treffen in Sotschi abgeflogen. Im Mittelpunkt des eintägigen Arbeitsbesuchs am Schwarzen Meer dürften der Krieg in Syrien, der Konflikt in der Ostukraine und das Atom-Abkommen mit dem Iran stehen. Deutschland und Russland wollen im Gegensatz zu den USA an dem Iran-Abkommen festhalten.

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