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Sportzentrum
Judoka bekommen mehr Platz

Detlef Klementz / 22.05.2018, 20:30 Uhr
Strausberg (MOZ) Auf dem Gelände der Sport- und Erholungspark  (SEP) GmbH sind Umbau- und Modernisierungsarbeiten geplant. Unter anderem soll die Judohalle aufgestockt werden. Baldige Veränderungen sind in der Fußball-Halle vorgesehen.  Zudem soll die Traglufthalle abgerissen werden.

Andreas Gagel hat den Geschäftsführerposten 2013 übernommen und seither manches bewegt. „Vorher war das eine Verwaltungsgesellschaft“., sagt er. Seit er an der Spitze der kommunalen Tochter steht, wurde beispielsweise der Grund und Boden in die Gesellschaft eingebracht, wodurch Einnahmen aus Verkauf oder Verpachtung für Investitionen eingesetzt werden können. Das Trinkwassernetz wurde erneuert und dem WSE übergeben. Die Kantine ist ausgelagert und die frühere Fußball-Halle für 500 000 Euro erworben worden. „Ein fairer Preis“, wie Gagel sagt.

Durch diese so nicht geplante Investition hat sich der angedachte Bau einer Zwei-Felder-Halle erst einmal erübrigt. Die mit Kunstrasen ausgelegte Halle soll auch künftig vorzugsweise für Fußball genutzt werden.

Im Anbau will Gagel einen Servicepunkt unterbringen. Der frühere Gastraum soll in einen teilbaren Konferenzraum umfunktioniert werden, der auch vermietet werden kann. Zudem wäre dort Platz für das Sportmuseum. Die Räumlichkeiten, in denen einst die Küche eingerichtet war,  sind für eigene Büros vorgesehen. In die werden dann die Mitarbeiter aus dem derzeitigen Verwaltungsgebäude umziehen.

Immer wieder debattiert worden ist in der Vergangenheit, die Judohalle zu vergrößern. Konkret geht es darum, den Sozialtrakt um ein Geschoss aufzustocken. Entsprechende Pläne existierten bereits seit etwa zwei Jahren, bestätigt Gagel. Mittlerweile seien sie sehr konkret geworden. Der KSC zeigte sich hoffnungsvoll, dass die  Fördermittel in Höhe von 200 000 Euro, die er beim Landessportbund beantragt hat, auch bewilligt werden. Das ist in etwa die Hälfte der Gesamtinvestition. „Natürlich muss sich alles rechnen“, sagt Gagel und spricht von einem „möglichst geringen Zuschuss von der Strausberger Eisenbahn GmbH, an die die Geschäftsanteile der SEP GmbH übertragen worden sind. Entstehen soll ein etwa 2000 Quadratmeter großer Multifunktionsraum. Der Bauantrag  sei gestellt, sagt Gagel. Wenn alles planmäßig laufe, könne das Projekt noch in diesem Jahr in Angriff genommen werden.

Wenn die Erweiterung der Kapazität Gestalt annimmt, dann soll die nicht weit entfernte Traglufthalle abgerissen werden. Die sei zwar ein „Hingucker“, mit Blick auf den Energieverbrauch aber eine „Katastrophe“. Pro Jahr koste die Halle etwa 20 000 Euro. Die frei werdende Fläche soll später zum Parken angeboten werden.

Das wird die Gäste freuen, von denen es jährlich rund 150 000 gibt, einschließlich bei den Privatanbietern Sportwelt Strausberg und Kletterwald Climp up. Gut nachgefragt seien die 100 Betten, berichtet Gagel. Der Zahn der Zeit habe aber schon an der Einrichtung genagt. Hier müsste Abhilfe geschaffen werden, um den Anforderungen gerecht zu werden. Außerdem könnte die Übernachtungskapazität erhöht und dazu unter anderem das dann freie Verwaltungsgebäude genutzt werden. Was, wie und wann in Angriff genommen wird, das wird laut Gagel ebenfalls der Masterplan enthalten, der bis Jahresende fertig gestellt sein soll.

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