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Viererpokal bleibt am Grienericksee

Schmuckstück auf dem Grienericksee: Auch seine größten Boote holte der Ruderverein Rheinsberg am Sonnabend aus den heiligen Hallen. Ein Achter wurde mit Männern besetzt, einer mit Frauen.
Schmuckstück auf dem Grienericksee: Auch seine größten Boote holte der Ruderverein Rheinsberg am Sonnabend aus den heiligen Hallen. Ein Achter wurde mit Männern besetzt, einer mit Frauen. © Foto: MZV/Matthias Haack
Matthias Haack / 04.06.2018, 07:39 Uhr - Aktualisiert 05.06.2018, 07:25
Rheinsberg (MZV) Der Eberhard-Nusch-Pokal bleibt beim Ruderverein Rheinsberg. Das ist eine gute Nachricht aus dem Fazit, das Vereinschef Jens Uwe Müller aus der Kurzstreckenregatta zieht. Die zweite: "Es beteiligten sich leider sehr wenige am Wettkampf."

Der Ruderverein hätte sehr gern Gäste aus den sportartspezifischen Nachbarvereinen begrüßt und auch "vielleicht ein paar mehr aus den eigenen Reihen", bedauerte Jens Uwe Müller. Dennoch bekam seine Crew am Sonnabend eine Kurzstreckenregatta auf die Beine gestellt, die über 500 Meter ausgeschrieben war. Dazu zählten Einer-, Zweier-, Vierer-Rennen sowie der Kampf um den traditionellen Pokal, mit dem die Wassersportler an ihren ehemaligen Vereinschef gedenken. Dass der imposante Kampf nicht ins Wasser fiel, ist dem Kommen von Berlinern zu verdanken. Zwar bekamen sie nicht aus einer Kraft die Mannschaftsstärke zusammen, angelten sich aber den Rheinsberger Sten Socher. Nicht nur seine Revier- und Bootskenntnisse nutzten die Berliner. Auch übertrugen sie ihm die Rolle des Schlagmanns. Schon auf den ersten Metern war zu ahnen, dass es der Rheinsberger Vierer von Steuermann Sven Müller schwer haben würde. Bis auf die letzten Meter blieb es bei einem hauchdünnen Vorsprung. Im Ziel trennte beide Teams eine Viertel Bootslänge.

Mit einem Tag der offenen Tür sowie zwei Regatten beteiligten sich die Wassersportvereine am Rheinsberger Hafenfest.
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Rudern und Kutterrudern beim Rheinsberger Hafenfest

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Integriert hatten die Rheinsberger Wassersportvereine ihren Tag der offenen Tür ins Hafenfest, das die Prinzenstädter zum 22. Mal mit Gäste aus Nah und Fern entlang der Reuterpromenade und am Bollwerk feierten. Luden der Motorsportclub sowie der Seglerverein zum Besichtigen ihrer Wasserahrzeuge und Verzehren ein, so präsentierten zwei ihr Hobby in Wettkämpfen: Der Marineclub feierte für sein Kutterrace mit 13 Mannschaften sogar Rekordbeteiligung - ein ausführlicher Bericht folgt.

Und die Ruderer legten am späten Nachmittag mit einer kleinen Flotte ab, um sich vorm Schloss auch den Gästen auf der Festmeile zu zeigen. Sogar zwei geschlechterspezifische Achter ließen sie zu Wasser.

Pokalduell um dEberhard-Nusch-Pokal:

1. Rheinsberg (Matthias Schulz/Matthias Schmidt/Karsten Heintz/Michael Schnell - Sven Müller) - 2. Berlin/Rheinsberg (Karsten Gutzmann/Jörg Dähn/Christian Krönert/Sten Socher - Wolfgang Zropf)

Zweier ohne: 1. Matthias Schmidt/Matthias Schulz, 2. Jörg Dahn/Christian Krönert

Schülerrennen, Zweier mit:1. Paul Gast/Lennart Grefrath - Gorden Stein, 2. Linus Schmetsdorf/Willi Lisch - Lucia Brehe

Einer: 1. Karsten Kruse, 2. Wolfgang Zropf

Schüler: 1. Albert Siewert, 2. Kilian Baudis

Männer-Vierer: 1. Matthias Schmidt/Michael Schnell/Jörg Pahl/Karsten Heintz

Familien-Zweier: 1. Michael Schnell/Ivette Joachim - Gorden Stein, 2. Karsten Heintz/Kathrin Lübke - Linus Schmetsdorf

Schüler-Zweier mit: 1. Kilian Baudis/Albert Siewert - Gorden Stein, 2. Lucia Brehe/Marie Pietz -Lennart Grefrath,

Mixed-Vierer: 1. Kathrin Lübke/Jörg Pahl/Sten Socher/Stefan Brehe - Kati Pahl, 2. Diana Müther/Detlef Binder/Lars Müther/Karsten Gutzmann - Sven Müller

Schüler-Einer: 1. Paul Gast, 2. Willi Lisch

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