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Projekttage
Fünftklässler der Libertasschule beschäftigen sich mit Gleichberechtigung

ORA-180609-LiLö-Löwenberg-Libertasschule-Projekttage-5-veb Löwenberg Libertassschule Projekttage Foto: Volkmar Ernst ORA-180609-LiLö-Löwenberg-Libertasschule-Projekttage-5-veb
ORA-180609-LiLö-Löwenberg-Libertasschule-Projekttage-5-veb Löwenberg Libertassschule Projekttage Foto: Volkmar Ernst ORA-180609-LiLö-Löwenberg-Libertasschule-Projekttage-5-veb © Foto: Volkmar Ernst
Volkmar Ernst / 08.06.2018, 18:39 Uhr
Löwenberg (MOZ) Dass Schule Spaß machen kann, das bewies einmal mehr die Libertasschule Löwenberg am Donnerstagabend. Die Schüler einer fünften Klasse hatten auf das Gelände des Jugendclubs eingeladen, um ihre während der Projekttage angefertigten Arbeiten vorzustellen – ihren Mitschülern, den Eltern und auch den Pädagogen. Sogar Löwenbergs Bürgermeister Bernd-Christian Schneck und andere Kommunalvertreter waren gekommen, um sich die Videos anzusehen und mit zu diskutieren.

Die Präsentation war der Abschluss des Projektes „Früh aufgestellt – Viele Träume! Gleiche Chancen?“, das der Berliner Verein Schlaglicht, unterstützt von „Partnerschaft für Demokratie“ und dem Landkreis Oberhavel, begleitet hat. In einer Einstimmung hatten die Kinder Informationen zum Thema zusammengetragen: „Welche  Träume habe ich? Wie können diese Realität werden?“ Besonders interessant war der Aspekt, dass es doch noch den kleinen Unterschied gibt. Mädchen werden anderes behandelt als Jungen, und das setzt sich im späteren Leben fort. So wurde schließlich das Thema Gleichberechtigung von den fünf Gruppen in ganz unterschiedlicher Form betrachtet und in Filmsequenzen „Die Wald-Gang“, „Kindernews“, „Die zwei Wettbewerbe“, „Watching TV“ und „Kinder helfen im Haushalt“ zur Diskussion gestellt.

Im Film „Wald-Gang“ möchte ein Mädchen in eine Jungen-Clique aufgenommen werden. Doch geht das überhaupt und welche Kriterien sollten dann als Maßstab für die Aufnahme festgelegt werden?, wurde bewusst hinterfragt. Und siehe da: Auch Mädchen sind sportlich, und eigentlich zählt Vertrauen mehr als die Fitness.

Interviews führten andere Gruppen und fragten unter anderem, ob Mädchen besser oder schlechter als Jungs Fußball spielen. Das Ergebnis war eindeutig. In jungen Jahren zählen die Unterschiede noch nicht, aber später schon. Wobei: Auch das war eine Erkenntnis der Umfrage. Das Zusammenleben von Frauen und Männern hat sich in den zurückliegenden Jahren durchaus verbessert. Man hilft sich mehr.

Schulleiter Axel Klicks freute sich über das Engagement der Mädchen und Jungen. „Alle haben einen Sprung in ihrer Entwicklung gemacht und sind reifer geworden. Mit einem Erwachsenen in dem Alter ein Interview zu führen, da braucht man schon Selbstvertrauen. Das haben die Schüler erworben“, so sein Fazit. Deshalb hofft er auch darauf, dass die Projekttage im kommenden Jahr weitergeführt werden können.

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