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Verkehr
Fördermittel für neuen Radweg

fos / 16.06.2018, 06:45 Uhr - Aktualisiert 16.06.2018, 09:59
Biesenthal (MOZ) Die Biesenthaler Stadtverordnetenversammlung hat mit der Verabschiedung eines Nachtragshaushaltes auch Gelder für den Bau eines Rad- und Gehweges zwischen Biesenthal und Melchow bereit gestellt. Die Stadt hat knapp 600 000 Euro Fördermittel für das Vorhaben erhalten.

Trotz der erfreulichen Nachricht sei realistischerweise im kommenden Jahr aber aufgrund der noch auszuarbeitenden Planung und der Abstimmung mit dem Land noch nicht mit der Fertigstellung des Radweges zu rechnen. An dem Vorhaben sind neben der Stadt Biesenthal auch die Gemeinde Melchow sowie die Stadt Eberswalde beteiligt. Da der Radweg entlang einer Landesstraße errichtet wird, ist ebenfalls die Abstimmung mit dem Land beziehungsweise mit dem landesbetrieb Straßenwesen erforderlich. Diese soll so zügig wie möglich erfolgen, so Amtsdirektor André Nedlin.

Sowohl für den geplanten Radweg von Biesenthal nach Melchow als auch für die Instandsetzung des Fernradweges Berlin-Usedom im Bereich der Langerönner Mühle hat das Amt Biesenthal-Barnim Fördermittel erhalten. Insgesamt handelt es sich um eine Million Euro. Der Fernradweg ist in diesem Bereich so stark unterspült, dass Radfahrer ihr Rad schieben müssen. Die Fördermittel sollen für die Sanierung des Weges verwendet werden.

Mit der Verabschiedung des Nachtragshaushaltes hat die Stadtverordnetenversammmlung auch Mittel für den Straßenbau bereitgestellt. in diesem Fall sind es 256 000 Euro, die die Stadt für die Herstellung der Birkenallee eingeplant hat. Die Arbeiten sollen sich zügig an die Bauarbeiten des dortigen Investors anschließen. Als Anliegerbeiträge werden für die Birkenallee rund 200 000 Euro angesetzt.

Mit dem Nachtragshaushalt erfolgte auch die Verschiebung der Gelder für den Bau der Dreifeldsporthalle in das Jahr 2019. 1,4 Millionen Euro werden  erst im kommenden Jahr zu Buche schlagen. Außerdem sind für den Stadtpark für 2019 250 000 Euro sowie Fördermittel von knapp 190 000 Euro vorgesehen. Der Ersatzneubau für die Pöhlitzbrücke macht im kommenden Jahr 130 000 Euro aus.

Unabhängig von der Beratung zum Nachtragshaushalt informiert Biesenthals Bürgermeister Carsten Bruch (CDU) darüber, dass eine Unterschriftenliste von Anliegern zum Ausbau des Friedhofsweges vorliege. Um den Anteil der Anlieger an den Ausbaukosten, der derzeit bei 75 Prozent liegt, zu verringern, regte er eine Überprüfung des Status der Straße an. So könne im Bauausschuss beraten werden, ob die Straße als Haupterschließungsstraße zum Friedhof eingeordnet wird. Auch sei eine Bürgerversammlung zu empfehlen.

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