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Umbau des WC-Bereichs an Goßmannschule im Juli

Goßmann-Schule
Verhandlung über Container-Mängel läuft

Zu hoch: Die Waschbecken und die Pissoirs in den Containern an der Goßmann-Grunschule sind für Erstklässler ungeeignet.
Zu hoch: Die Waschbecken und die Pissoirs in den Containern an der Goßmann-Grunschule sind für Erstklässler ungeeignet. © Foto: Manja Wilde
Manja Wilde / 23.06.2018, 07:30 Uhr
Fürstenwalde (MOZ) Zu hoch montierte Waschbecken, Spiegel und Urinale, fehlende Seifen- und Handtuchspender, offene Steckdosen, freiliegende Medienzugänge, schlechte Akustik,  Gebrauchsspuren an den Modulen – etliche Mängel stellten Eltern und Lehrer an den neuen Schulcontainern der Gerhard-Goßmann-Grundschule fest. In den meisten Punkten will die Stadt nun nachbessern lassen.

„Es gab einen Termin mit der Container-Aufstell-Firma“, sagte Stadtsprecherin Anne-Gret Trilling am Freitag auf Nachfrage. Voraussichtlich am 5. und 6. Juli würden Arbeiter anrücken, um Urinale, Waschbecken und Spiegel tiefer zu hängen. „Wir müssen den Toilettenbereich dafür kurz sperren, und das wollten wir nicht mehr in der letzten Schulwoche machen“, erklärte die Sprecherin. Von den offenen Steckdosen würden einige überklebt. Generell bräuchten die Dosen in Schulen aber keinen speziellen Schutz mehr. Die Nische auf der Rückseite der Container werde verschlossen, offene Leitungen erhalten ein Gehäuse. Beim Schallschutz prüfe man, ob nachgebessert werden könne. „Das kostet Geld, und ganz leise wird es auch danach nicht sein“, erklärte die Sprecherin. Es müsse entschieden werden, ob dieses Geld ausgegeben werden solle.

Überhaupt, das Geld: Wer ist schuld an den Mängeln und was kostet das Beheben den Steuerzahler, fragen sich Eltern. Auch Gerold Sachse (Die Linke) erkundigte sich im Ausschuss für Haushaltsüberwachung, ob für den städtischen Haushalt Zusatzkosten entstehen. Kämmerer Eckhard Fehse konnte die Frage nicht sofort beantworten.

Von einer „Schuldfrage“ zu sprechen, halte sie nicht für richtig, sagte Anne-Gret Trilling. Die Stadt habe die Planung beauftragt und die Lieferung von Containern für eine Grundschule ausgeschrieben. „Leider fiel bei der Übergabe nicht auf, dass die Sanitärelemente auf Erwachsenenhöhe angebracht sind.“ Derzeit stehe man in „intensiven Verhandlungen“ mit der Firma, die die Container geliefert hat. Die Verwaltung sei der Auffassung, „dass die Ausschreibung eindeutig war, die Firma vertritt eine andere Position“, teilte die Stadtsprecherin mit.

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