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In der kommenden Saison werden dann zwei Finower Teams, die erste und die zweite TTC-Mannschaft, in derselben Liga antreten.

Tischtennis
Rückzug ist der erste Schritt zum Wiederaufstieg

Werden so nicht wieder zusammenspielen: Die Frauenmannschaft des TTC Finow I mit Carolin Gragoll, Carolin Mews, Isabell Puskas, Chiara Baltus und Claudia Petereit (v. l.).
Werden so nicht wieder zusammenspielen: Die Frauenmannschaft des TTC Finow I mit Carolin Gragoll, Carolin Mews, Isabell Puskas, Chiara Baltus und Claudia Petereit (v. l.). © Foto: Johannes Gohlke
Dirk Schaal / 06.07.2018, 02:15 Uhr
Eberswalde Das erste Tischtennisteam der Frauen des TTC Finow hat freiwillig den Gang aus der Regionalliga in die eine Klasse darunter angesiedelten Oberliga angetreten. Mit Unverständnis haben einige Tischtennis-Freunde der Region darauf reagiert. gerade auch, weil die Mannschaft bis fast zum Saisonschluss noch um den Klassenerhalt in der Regionalliga mit viel Engagement gekämpft hat. In der kommenden Saison werden dann zwei Finower Teams, die erste und die zweite TTC-Mannschaft, in derselben Liga antreten.

„Das war ein absolut notwendiger Schritt“, sagte Claudia Petereit dazu. Sie ist Trainerin des ersten Frauenteams und darüber hinaus auch Spielerin. „Zwei Führungsspielerinnen werden uns mehr oder weniger komplett verlassen. Dafür wollen und müssen wir dem Nachwuchs eine Chance geben. Aber die jungen Spielerinnen wären mit dem spielerischen Niveau der Regionalliga zum derzeitigen Zeitpunkt überfordert“, begründete Claudia Petereit diesen Schritt.

Die Nummer eins des bisherigen Regionaliga-Teams, Carolin Gragoll, wird ab Herbst ein Medizinstudium beginnen. Isabell Puzkas beginnt ein Duales Studium und wird über mehr als gelegentliche Spiele in der zweiten Vertretung zeitlich bedingt wohl nicht hinauskommen. „Der Zeitaufwand ist nicht zu verachten. Als junger Spieler gehören viermal in der Woche Training einfach dazu“, erklärte Claudia Petereit.

Dazu stoßen werden ins erste TTC-Team Alina Schön von der zweiten Frauenmannschaft und Ausnahmetalent Sophia Rudolph. „Ich denke, mit der Mannschaft ist ein guter Platz im Mittelfeld möglich. Wichtig ist, dass gerade die jungen Spielerinnen nicht den Spaß am Sport verlieren, wenn sie nur Niederlagen kassieren. Deshalb auch der Rückzug“, sagte Claudia Petereit. Doch den Gang in die Oberliga sieht sie nur als als vorübergehende Lösung an. „Vielleicht nicht in den ersten beiden Jahren, aber danach dürfte der Blick wieder nach oben gehen“, ist sich die Trainerin sicher.

Nach zwei Wochen Sommerpause geht das Vorbereitungsprogramm beim TTC los. Drei Trainingslager (Ostsee, Finow und Sportschule Osterburg) stehen dann auf dem Programm, bevor die neue Saison beginnt. Da rechnen alle damit, dass das erste Spiel in der Oberliga ein reines Finower Aufeinandertreffen wird. „Die Ansetzungen sind derzeit noch nicht fertig. Aber bei einem TTC-Duell gibt es keine  Stallorder. Die bessere Mannschaft wird gewinnen“, erklärte Claudia Petereit.(dl)

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