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Bürgermeister von Fredersdorf-Vogelsdorf, Hoppegarten und Neuenhagen, Landkreis und Busgesellschaft unterzeichnen Vertrag

Nahverkehr
Bustakt-Verdichtung am Berliner Rand besiegelt

Besiegelt: Ansgar Scharnke, Rainer Schinkel, Daniel Kunath, Karsten Knobbe und Thomas Krieger unterschreiben in Fredersdorf den Vertrag für die Bustaktverdichtung am Berliner Rand.
Besiegelt: Ansgar Scharnke, Rainer Schinkel, Daniel Kunath, Karsten Knobbe und Thomas Krieger unterschreiben in Fredersdorf den Vertrag für die Bustaktverdichtung am Berliner Rand. © Foto: Gerd Markert
Uwe Spranger / 06.07.2018, 09:30 Uhr
Fredersdorf-Vogelsdorf (MOZ) Am S-Bahnhof Fredersdorf ist am Donnerstag der Vertrag zur Verdichtung des Busangebots auf einzelnen Linien auf 20-Minuten-Takt im Berufsverkehr unterzeichnet worden. Die Bürgermeister von Neuenhagen, Hoppegarten sowie Fredersdorf-Vogelsdorf, Ansgar Scharnke, Karsten Knobbe und Thomas Krieger, Vizelandrat Rainer Schinkel und Daniel Kunath für das Busunternehmen mobus setzten ihre Unterschriften unter das Papier. Die Veränderungen betreffen ab Fahrplanwechsel am 9. Dezember die Linien  940 bis 945, 948, 949 und 951, wo künftig morgens von 5.30 bis 8.30 Uhr und nachmittags von 14 bis 19 Uhr (in den Ferien ab 15 Uhr) dreimal stündlich statt einmal stündlich Busse rollen.

Die Kommunen erklären sich bereit, die Kosten für die zusätzlichen Kilometer aus ihren Haushalten zu tragen, obwohl der Landkreis Aufgabenträger für den „übrigen“ öffentlichen Personennahverkehr ist. Fredersdorf-Vogelsdorf steuert nach den letzten Detailabsprachen jährlich knapp 400 000 Euro bei, Hop­pegarten 460 000 und Neuenhagen 435 000 Euro. mobus wird zehn zusätzliche Busse und gut 20 neue Fahrer einsetzen.

Schinkel sprach von einer langen Wegstrecke in dem „nicht ganz einfachen System“ mit unterschiedlichen Bedarfen. Beim derzeit gültigen Nahverkehrsplan sei 60-Minuten-Takt am Rande Berlins Konsens gewesen, die AG Ost, eine Gruppe von Kommunen am Rand der Hauptstadt, habe dann den 20-Minuten-Takt entsprechend dem der S-Bahn S 5 angestoßen.

Knobbe sprach denn auch von einer neuen Qualität der Zusammenarbeit, da Absprachen in konkrete Maßnahmen münden. Krieger erinnerte daran, dass die meisten Zuzügler aus Berlin kämen, die dies als Selbstverständlichkeit betrachteten. Er hoffe, dass die Leute mit dem besseren Angebot das Auto stehen lassen und sich die  Verkehrs- und Parkprobleme in den Orten nicht weiter verschärfen. Auch für Scharnke hat der Straßenverkehr „kritisches Niveau“ erreicht. Wenn der Nahverkehr besser genutzt werde, könne dies weniger Lärm und Schadstoffe bedeuten. Nun müsse das Angebot gut genutzt werden, damit es in den neuen Nahverkehrsplan 2020 bis 24 einfließt und vom Kreis finanziert wird.

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