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Dorffeste
Blasmusik, Waldeulen und Elektroautos

Cornelia Link-Adam, Elke Lang, Annemarie Diehr / 09.07.2018, 07:00 Uhr
Berkenbrück (MOZ) Fürstenwalde.Bei schönstem Wetter wurde am Wochenende in Berkenbrück, Jänickendorf, Spreeau, Dahmsdorf und Markgrafpieske gefeiert. Von Armbrustschießen über Holzkunst mit Motorsäge bis hin zu Blasmusik wurde einiges geboten. Kinder kamen überall auf ihre Kosten.

Berkenbrück: Das Strandfest an der Spree wurde am Wochenende wieder zum Besucher-Magneten. Gut 600 Menschen kamen schon am Freitagabend zur Disko an den Strand, auch am Sonnabendnachmittag war kaum ein freier Handtuch-Platz an der Badestelle zu finden. Das Wetter spielte mit, viele tummelten sich im oder liefen wortwörtlich in großen Wasserbällen übers Wasser. Daneben gab es viele Stände mit Leckereien, Kutschfahrten, Segways und ein buntes Bühnenprogramm. Die Kita-Kinder aus Berkenbrück traten auf, Artist Adrian Mathias zeigte Jongliertricks und die Heinersdorfer Schüler-Band sang, ehe abends wieder Disko folgte. „Ich komme jedes Jahr her, weil das Fest einfach toll ist“, betonte Norbert Gornickel aus Fürstenwalde.

Jänickendorf: Tannenzapfen hingen in Netzen über dem Festplatz; André Borchardt, Helmut Harig und Helfer hatten ihn Tage zuvor mit jungen Kiefern umstellt. Der Wald stand im Mittelpunkt des Jänickendorfer Sommerfestes – nicht nur in der Dekoration, auch im Programm für Klein und Groß fanden sich seine Spuren. Während die Jagdhornbläser des Seelower Jagdverbandes unterhielten, formte der Molkenberger Dieter Kohl unter den Blicken der Besucher Eichenholz mit der Säge zu Eulen und anderen Waldbewohnern. „Die Stimmung hier ist super“, sagten Peter und Gisela Frank, die mit Tochter und Enkelkindern aus Beerfelde zu Besuch waren.

Dahmsdorf: Auf der Festwiese neben der alten Kirche wurde am Sonnabend das 20. Dorffest gefeiert. Unter drei offenen Bierzelten hatten sich nicht nur die Ortsansässigen, sondern auch Gäste des Campingplatzes und aus Reichenwalde versammelt, „weil es hier so gemütlich ist“, wie der ehemalige Ortsvorsteher Lothar Stange schmunzelnd anmerkte. „Trotz unserer wenigen Einwohner, etwa 125, wird es immer ein schönes Fest, denn jeder packt mit an, ob Alt- oder Neubürger“, freute sich auch Sohn Karsten, der aktuelle Ortsvorsteher. 30 Kuchen waren von Familien des Ortes gespendet worden.

Markgrafpieske: Das Blätterdach hoher alter Bäume sorgte für das besondere Flair. „Mir ist das Kinderfest das wichtigste und dabei besonders die Freiwillige Feuerwehr“, sagte Ortsvorsteher Erhard Miethke und sah sich zufrieden um. „Wenn die Kameraden Kübelspritzen auf Hausattrappen veranstalten, löst das bei den Kids immer Begeisterung aus.“ Trubel herrschte auf der großen Spielstraße, gesponsert von der hiesigen Jagdgenossenschaft, und bei den Elektroautos im Kleinformat, in denen die Kinder fahren konnten. Der Gemischte Chor Markgrafpieske sang nicht nur, sondern lieferte auch 15 Kuchen, wie der Vereinsvorsitzende Hans-Jürgen Senger berichtete. Für den Abend mit Tanz hatte der Ortsbeirat als Überraschung eine Feuershow und das Männerballett des Karnevalsvereins organisiert.

Spreeau: Auf der grünen Festwiese half die Schützengilde mit Luftgewehr- und Armbrustschießen sowie Würfeln und Steine Werfen dabei, dass das Fest gut gelingt. Höhepunkt war die Proklamation des Königshauses der 25-köpfigen Schützengilde Spreeau unter dem Vorsitzenden Klaus Kadow. Die Berliner Christin und Heiko Dahms bilden das Königspaar, erster und zweiter Ritter sind Bernd Hellwig aus Markgrafpieske und Michael Grimm aus Grünheide, erste und zweite Dame wurden Katrin Lange aus Spreeau und Stefanie Grimm aus Grünheide.

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