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Im Fort Gorgast präsentierten Halter von Rassehunden ihre Vierbeiner / 85 Tiere aus ganz Deutschland und Polen nahmen teil

Hundeshow
Laufsteg für Riesenpudel und Co.

Eva-Maria Lubisch / 10.07.2018, 07:00 Uhr - Aktualisiert 10.07.2018, 07:40
Gorgast (Freier Autor) Vierbeiner von Rang und Namen oder solche, die in diese Riege aufsteigen wollen, haben sich am Sonntag im Forst Gorgast die Ehre gegeben. Dort fand erneut eine internationale Doppeltitelschau der ACW Alianz Canine Worldwide und des Internationalen Hundeverbands statt.

Aus der ganzen Bundesrepublik und Teilen Polens waren am Wochenende Hundebesitzer mit ihren Vierbeinern nach Gorgast gekommen. Sie sind im Schönheitswettbewerb gegeneinander angetreten.
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Hundeshow im Fort Gorgast

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Bereits zum zweiten Mal fand am Sonntag die Brandenburgsiegerschau des Internationalen Hundeverbandes (IHV) statt. In dieser internationalen CACIB (frz. „Certificat d‘Aptitude au Championat International de Beauté, dt. „Eignungstest zum Internationalen Schönheitswettbewerb“) Doppeltitel-Ausstellung wurden die vorgeführten Hunde von zwei internationalen Zuchtschaurichtern bewertet.

Das idyllisch gelegene Fort Gorgast war der Schauplatz für viele stolze Hundeaussteller. Organisiert wurde diese beliebte Veranstaltung vom Geschäftsstellenleiter der Landesgeschäftsstelle Berlin/Brandenburg, Steffen Seemann. Gemeinsam mit seinem Bruder Andreas Seemann, einem internationalen Zuchtschaurichter, betreibt er auf einem großen Zechiner Bauernhof die Landesstelle des internationalen Hundeverbandes. Erfolgreich züchten sie dort die Weißen Schweizer Schäferhunde.

Bei der Ausgestaltung und dem Herrichten des Geländes haben die Veranstalter Unterstützung von Jugendlichen des Vereins „Wendepunkt“ vom Träger Hoffnungstaler der Stiftung Lobetal bekommen. Sie halfen unter anderem beim Aufbau und beim Einweisen auf Besucherparkplätze. Schon am Sonnabend konnten frühzeitig angereiste Teilnehmer sich in gemütlicher Grillrunde untereinander austauschen.  85 Hundebesitzer hatten ihre vierbeinigen Freunde angemeldet, unter ihnen auch 14 polnische. „Teilnehmen konnte jeder, vorausgesetzt der Hund ist gesund, gechippt und hat einen gültigen Impfausweis“, erläutert Cheforganisator Seemann die Regeln.

Nach dieser Kontrolle wurden die geduldigen Vierbeiner registriert und mit einer Startnummer versehen. Vertreten waren Hunde von 37 Rassen, von Akita bis Zwergspitz. In den angenehm temperierten Katakomben des Forts wurden die Hunde bei den Ringrichtern vorgestellt.

„Geprüft wird das äußere Erscheinungsbild, die Haltung, der Gesundheitszustand, Ohren, Rute und Zähne sowie das Verhalten zwischen Halter und Tier“, so Bewertungsrichter Glenn Eckerstorfer. Dabei ging es um die Qualifizierung für den Endausscheid. Zusätzlich hatten die Halter die Möglichkeit, ihre Lieblinge noch für den ACW (Alianz Canine Worldwide) CUP anzumelden, die Auflagen dazu waren allerdings strenger.

Der nächste Wettbewerb ist für den 14. Juli 2019 geplant. „Wir nehmen wieder keinen Eintritt, bitten aber um Spenden für die Erhaltung des historischen Forts“, sagt Steffen Seemann.

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