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Schwedter Delegation besucht Partnerstadt Leverkusen

Städtepartnerschaft
Abgucken in Sachen Feuerwehr

Baustellenbesuch: Oberbürgermeister Uwe Richrath (v. l.) und Schwedts Bürgermeister Jürgen Polzehl bei der Besichtigung der Baustelle für die neue Feuerwache der Stadt Leverkusen.
Baustellenbesuch: Oberbürgermeister Uwe Richrath (v. l.) und Schwedts Bürgermeister Jürgen Polzehl bei der Besichtigung der Baustelle für die neue Feuerwache der Stadt Leverkusen. © Foto: Agnes Keizers
Michael Dietrich / 14.07.2018, 06:15 Uhr - Aktualisiert 15.07.2018, 13:48
Leverkusen/Schwedt (MOZ) Ein Jahr vor dem 30-jährigen Jubiläum der Städtepartnerschaft zwischen Schwedt und Leverkusen hat eine Delegation aus Schwedt mit Bürgermeister Jürgen Polzehl, Vizebürgermeisterin Annekathrin Hoppe und Wohnbauten-Geschäftsführerin Maren Schmidt die kreisfreie Stadt in Nordrhein-Westfalen besucht. Von Montag bis Mittwoch dieser Woche waren die Schwedter Vertreter in Leverkusen zu Gast, trafen erstmals mit Oberbürgermeister Uwe Richrath (SPD) zusammen, trafen sich mit Vereinen, Künstlern und Kirchenvertretern.  Schwerpunkt im Besuchsprogramm war eine Führung über die Baustelle der neuen Hauptfeuer- und Rettungswache an der Edith-Weyde-Straße gemeinsam mit Oberbürgermeister Uwe Richrath.

„Leverkusen baut gerade für rund 40 Millionen Euro eine zentrale Feuerwache mit allem Pipapo. Das ist für Schwedt sehr interessant, denn auch wir stehen demnächst vor der Aufgabe, in diesem Bereich zu investieren“, informierte Jürgen Polzehl im Anschluss. Leverkusen hat 166 000 Einwohner, eine Berufsfeuerwehr und zentralisiert in dem Neubau auch Rettungsstelle und Trainingsmöglichkeiten für die Feuerwehrleute. Für den Bau entschied sich Leverkusen für ein Public-Privat-Partnership-Modell, eine Zusammenarbeit eines privaten Bauherren mit der öffentlichen Verwaltung. Ein vergleichbares Modell hatte auch Schwedt einst beim Ausbau der Stadtpark-Schule zum neuen Rathaus gewählt und das mehrere Millionen Euro teure Vorhaben durch die Wohnbauten GmbH erstellen lassen.

„Sicherlich werden wir das eine Nummer kleiner angehen müssen als Leverkusen, aber auch dafür konnten wir uns eine Menge abgucken“, erklärte Polzehl. In Schwedt gibt es Planungen, die beiden Feuerwehrstandorte Heinerdorfer Straße und Bäckerstraße zusammenzulegen und an einem Ort zu zentralisieren.

Im Vorfeld des 30-jährigen  Partnerschaftsjübiläums sprach Bürgermeister Jürgen Polzehl die offizielle Einladung an Leverkusen zu einer feierlichen Veranstaltung im November 2019 in Schwedt aus.

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