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Bestätigt
Jens-Marcel Ullrich führt weiter die SPD an

Neuer SPD-Vorstand:  Tilo Winkler, Thomas Schmidt, Corinna Kleinke, Jens-Marcel Ullrich und Dietrich Hanschel (v.l.)
Neuer SPD-Vorstand:  Tilo Winkler, Thomas Schmidt, Corinna Kleinke, Jens-Marcel Ullrich und Dietrich Hanschel (v.l.) © Foto: privat
MOZ / 14.07.2018, 07:00 Uhr - Aktualisiert 14.07.2018, 10:38
Frankfurt (Oder) (MOZ) Nach dem schlechten Ergebnis bei der OB-Wahl wertet Jens-Marcel Ullrich seine Bestätigung als Sozialdezernent als Anerkennung. Seine Partei bestätigt ihn nun auch im Amt des Unterbezirksvorsitzenden.

Für einen kritischen Rückblick auf den Oberbürgermeisterwahlkampf nutzte Jens-Marcel Ullrich am Dienstag einen Unterbezirkswahlparteitag. Der frisch bestätigte Sozialdezernent und SPD-Unterbezirksvorsitzender führte aus, dass er nach der Wahlniederlage seine Bestätigung in der Verwaltungsspitze als Anerkennung für die Arbeit der zurückliegenden acht Jahre sehe. Gestärkt durch dieses Ergebnis, schaue Ullrich jetzt hoffnungsvoll auf die Vorbereitung der Kommunal-, Europa- und Landtagswahlen.

Bei den anschließenden Wahlen zum Unterbezirksvorstand wurde Ullrich ohne Gegenkandidaten einstimmig im Amt bestätigt. Ebenso wurden für zwei Jahre gewählt: Corinna Kleinke und Dietrich Hanschel als Stellvertreter, Gottfried Hoffmann als Schatzmeister sowie Peggy Zecha, Tilo Winkler und Thomas Schmidt als Beisitzer.

Inhaltlich beschäftigten sich die SPD-Mitglieder mit einem Antrag eines Potsdamer Ortsvereins, in dem die Landesregierung aufgefordert wird, auf der Linie des RE 1 ganztägig einen 20-Minuten-Takt zu gewährleisten. Die hierfür notwendigen Fahrzeuge seien zum Fahrplanwechsel 2019/20 bereitzustellen. Zur Begründung wird ausgeführt, dass sich die Fahrgastzahlen seit 1994 mehr als verzehnfacht hätten. „Heute bringt der RE1 täglich rund 45 000 Menschen an ihr Ziel. Die derzeitige Taktung führt mittlerweile täglich zu überfüllten Waggons, langen Wartezeiten und großem Unmut der Fahrgäste“, so die Ausführungen. In einem Zusatzantrag des Frankfurter Unterbezirks wurde die Forderung beschlossen, dass die veränderte Taktung nicht in Fürstenwalde enden darf, sondern von Brandenburg/Havel bis Eisenhüttenstadt durchgängig realisiert werden muss.

Eine besondere Ehrung wurde schließlich Peter Sauerbaum zuteil. Der scheidende Intendant des Staatsorchesters bekam für 50 Jahre Parteimitgliedschaft eine Urkunde und die Ehrennadel in Gold überreicht.

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