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Hoppegartner Einrichtung kann sich über Spende von 10000 Euro freuen

Spende
Schlagerfans beglücken Wohnstätte

Freude über eine große Summe: Radio-B2-Geschäftsführer Oliver Dunk (l.) und Moderator Wolfgang Lippert (2. v. r.) sprechen auf der Bühne mit Sabine Viere (r.) über die Spende von 10 000 Euro an die Hoppegartener Wohnstätte für behinderte Kinder. Mit dabei auch Nicole und Max.
Freude über eine große Summe: Radio-B2-Geschäftsführer Oliver Dunk (l.) und Moderator Wolfgang Lippert (2. v. r.) sprechen auf der Bühne mit Sabine Viere (r.) über die Spende von 10 000 Euro an die Hoppegartener Wohnstätte für behinderte Kinder. Mit dabei auch Nicole und Max. © Foto: MOZ/Gerd Markert
Uwe Spranger / 17.07.2018, 07:30 Uhr
Hoppegarten (MOZ) Eine Spende zugunsten der Wohnstätte für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit geistiger Behinderung am Bollensdorfer Weg in Hoppegarten ist beim Schlagerhammer am Wochenende auf der Galopprennbahn übergeben worden. Oliver Dunk, der Geschäftsführer des veranstaltenden Senders Radio B 2, brachte zunächst einen Scheck über 4768 Euro mit auf die Bühne zu Moderator Wolfgang Lippert. Die Summe, die durch das Eintrittsgeld von ein Euro für Kinder bei der Musikveranstaltung am Wochenende zusammengekommen war, hat der Sender spontan verdoppelt. Bei der Übergabe an Einrichtungsleiterin Sabine Viere auf der Bühne wurden dann noch Stimmen laut, die krumme Summe auf eine gerade aufzurunden, was letztlich zugesichert wurde.

Sabine Viere hatte mit Nicole und Max zwei Bewohner zur Übergabe mitgebracht. Die beiden seien echte Schlagerfans, erklärte sie. Kontakt zum Schlagerhammer hatte es bereits im Vorjahr gegeben, berichtete sie. Damals hatte der Radiosender Freikarten für Bewohner der Einrichtung zur Verfügung gestellt. In diesem Jahr übrigens wieder. Insofern war den Organisatoren die Wohnstätte ein Begriff. Zudem habe man mit Bürgermeister Karsten Knobbe einen Fürsprecher, erklärte Sabine Viere. Wie sie ankündigte, wolle man das Geld unter anderem für Tretautos verwenden. Von einer vorherigen Spende habe sie schon vier anschaffen können und die seien so gut angekommen, dass man unbedingt noch weitere kaufen wollte. Und weil derzeit relativ mobile und fitte Bewohner betreut werden, könne man auch an die Außengestaltung gehen. „Ich werde mit ihnen mal Kataloge wälzen“, so Sabine Viere.

In der vom Landkreis unterhaltenen Wohnstätte leben rund ein Dutzend Mädchen und Jungen im Alter zwischen sieben und 18 Jahren, die aus verschiedenen Gründen nicht zu Hause bleiben können. Sie werden 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche durch zehn pädagogische Mitarbeiter und drei technische Kräfte betreut.

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