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Lärmaktionsplan
Tempo 30 gegen Straßenkrach

Lärm-„Brennpunkt“: An der Ecke Umgehungs-/Liebknecht-Straße in Eggersdorf ist es durch den Verkehr besonders laut. Zwischen Ortseingang und Neue Straße ist Tempo 30 angedacht.
Lärm-„Brennpunkt“: An der Ecke Umgehungs-/Liebknecht-Straße in Eggersdorf ist es durch den Verkehr besonders laut. Zwischen Ortseingang und Neue Straße ist Tempo 30 angedacht. © Foto: Gerd Markert
Uwe Spranger / 25.07.2018, 06:30 Uhr
Petershagen-Eggersdorf (MOZ) Lärm in der Gemeinde zu reduzieren, ist das Ziel der Lärmaktionsplanung, die gegenwärtig aktualisiert wird. 2014 war erstmalig ein solches Papier erarbeitet worden, das alle fünf Jahre fortzuschreiben ist. Auf Grundlage von Lärmkarten des Landesumweltamtes wird der Aktions- und Maßnahmenplan für Straßen mit mehr als drei Millionen Fahrzeugen pro Jahr  bzw. mehr als 8000 am Tag auf den neuesten Stand gebracht. Aufgenommen werden vorbeugende Maßnahmen, die in den kommenden fünf Jahren realisiert werden sollten.

Im Mittelpunkt steht im Doppeldorf der Verkehrslärm entlang der Altlandsberger Chaussee (L 33) und der Strausberger Straße/Eggersdorfer Weg (L 303) mit den „Brennpunkten“ Karl-Liebknecht-Straße sowie Wiener Straße/Stiller Grund. Als mögliche Maßnahmen zur Lärmminderung nannte Markus Schubert aus dem  Bauamt Tempo 30 auf besonders lärmintensiven Abschnitten sowie den Bau von Mittelinseln auf der Altlandsberger Chaussee, die ebenfalls zum Senken der Geschwindigkeit beitragen. Neben der vom Landesbetrieb Straßenwesen geplanten Erneuerung der Altlandsberger Chaussee werden Fahrbahnsanierungen auf der Lindenstraße zwischen Eggersdorfer Straße und Bahn sowie der Bahnhofstraße in Eggersdorf zwischen Musikschule und Wilhelmstraße vorgeschlagen.

Der Verwaltungsmitarbeiter wies darauf hin, dass die Bürger an der Lärmaktionsplanung aktiv mitwirken können. Eine Informationsveranstaltung hatte es bereits im Juni gegeben, und der jetzige Entwurf liegt noch bis 10. August im Bauamt des Rathauses in Eggersdorf, Am Markt 8, aus. Bis zu dem Termin können Doppeldörfler Vorschläge und Anregungen abgeben.

Am 20. September steht die dritte  Stufe der Lärmaktionsplanung in der Gemeindevertretung zur Entscheidung an, dann wird sie an das Landesamt für Umwelt gemeldet. (ufo)

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