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Bürgerinitiative will bei Wahlen 2019 antreten

Peter Vida (2. v. l.) mit dem Vorstand der Frankfurter Bürgerinitiative: Susanne Wache, Anne Christin Knebe, Reinhard Manegold, Peter Ziegert, Sabine Rein, Ekkehard Richter, Rudolf Haas und Uwe Henning (v.l.)
Peter Vida (2. v. l.) mit dem Vorstand der Frankfurter Bürgerinitiative: Susanne Wache, Anne Christin Knebe, Reinhard Manegold, Peter Ziegert, Sabine Rein, Ekkehard Richter, Rudolf Haas und Uwe Henning (v.l.) © Foto: Sonja Jenning
Sonja Jenning / 27.07.2018, 19:39 Uhr - Aktualisiert 01.08.2018, 13:41
Frankfurt (Oder) (MOZ) Die Frankfurter Bürgerinitiative ist dem Landesverband von BVB/Freie Wähler beigetreten. Darüber informierten der Vorstand der BI und der Landtagsabgeordnete Peter Vida am Donnerstagabend. Ziel sei es, die Frankfurter Belange nicht in der Stadt zu belassen, sondern auch auf Landesebene anzusprechen, sagte die erste Vorsitzende der BI Anne Christin Knebe. Der Beitritt sei vom Vorstand einstimmig beschlossen worden, der bisherige Name „Frankfurter Bürgerinitiative“ werde beibehalten.

Landesweit gehören dem Netzwerk derzeit rund 120 lokale Wählergruppen und Initiativen an, berichtete Peter Vida. „Wir sind ein buntes Netzwerk unterschiedlicher Gruppen. Frankfurt war immer ein weißer Fleck. Wir freuen uns, dass sich eine engagierte Truppe gefunden hat, die den neuen Oberbürgermeister kritisch begleiten will“, sagte der Landtagsabgeordnete. Ziel von BVB/Freie Wähler sei es, 2019 als Listenvereinigung mit 900 Kandidaten bei den Kommunalwahlen am 26. Mai in Brandenburg anzutreten. Er sagte den neuen Mitgliedern Unterstützung im Wahlkampf durch die landesweite Kampagne zu.

Die Frankfurter Bürgerinitiative wurde anlässlich des OB-Wahlkampfes gegründet, um parteiunabhängig auf das Schuldenproblem der Stadt aufmerksam zu machen. Seit April diesen Jahres ist sie ein eingetragener Verein mit einem Vorstand. Ihre Mitglieder wollen sich jenseits parteipolitischer Interessen für ein lebens- und liebenswertes Frankfurt einsetzen und bei der Kommunalwahl mit einem kompetenten Team von 20.bis 25 Kandidaten antreten, um in starker Fraktion in die Stadtverordnetenversammlung einzuziehen.

Peter Vida wies darauf hin, dass die Kandidatensammlung für die Kommunalwahl zwar erst Anfang Februar abgeschlossen sein müsse, die Person, die im September bei der Landtagswahl als Direktkandidat im Wahlkreis Frankfurt (Oder) antreten wolle, aber schon Ende November diesen Jahres nominiert werden müsse. „Wir brauchen die Zeit, um die Kandidaten aufzubauen und bekannt zu machen“, sagte er. Wichtig sei es, im Wahlkampf auf lokalpolitische Themen zu setzen, Probleme sachlich und rational zu benennen und ebensolche Lösungen anzubieten.

Nach dem Neustart mit René Wilke, für den die BI eine Wahlempfehlung ausgesprochen hatte, wolle man den OB und seine Rathausspitze kritisch begleiten, so der zweite Vorsitzende Reinhard Manegold. „Es darf nicht sein, dass Menschen in der Hoffnungslosigkeit die AfD wählen“, sagte Vorstandsmitglied Rudolf Haas, „indem wir kompetente Leute aufstellen werden wir zeigen, dass wir die Alternative sind.“(soj)

www.frankfurter-buerger-initiative.de

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