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Achtes Helene Beach Festival geht entspannt zu Ende

Festival
Tanzen in Sonnenschein und Regen

Lisa Mahlke / 29.07.2018, 21:00 Uhr - Aktualisiert 30.07.2018, 12:07
Frankfurt (MOZ) Trotz einer amtlichen Unwetterwarnung am Sonnabend und sehr hohen Temperaturen verlief das achte Helene Beach Festival ruhig; vor den acht Bühnen war es hingegen laut und voller gut gelaunter Besucher.

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„Es ist nichts passiert“, sagt Festivalsprecher Michael Nielebock und lacht: mehr könne er auch nicht sagen. Eine gebrochene Kniescheibe sei die schlimmste Verletzung des Festivals gewesen, lautet sein Fazit. „Es war wieder ein sehr friedliches und schönes Festival, trotz der Unwetterwarnung“, sagt er. „Darüber bin ich sehr glücklich.“

Offiziell eröffnet wurde das Festival am Donnerstagabend auf einer der Bühnen am Strand. 25 0000 Besucher kamen für die 150 Künstler an den Helenesee. Schon am Montag reisten laut Veranstalter Daniel Grabow die ersten 2000 Gäste an, am Dienstag nochmal 5000 mehr. „Das Thema Urlaubsfestival wird gut angenommen“, sagte er am Sonnabend. „Man hat jedes Jahr das Gefühl, es ist wieder das beste Festival.“ Etwas Bauchschmerzen bereitete ihm am Sonnabendnachmittag die Unwetter- und Hagelwarnung. 

Das achte Helene Beach Festival sorgte trotz Unwetterwarnung und Evakuierung für gut gelaunte, tanzende Menschenmassen.
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Helene Beach Festival 2018, Part III

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Gegen 21 Uhr wurde das Festival dann zwar unterbrochen, alle Besucher gebeten, sich in ihre Autos zu setzen. Anderthalb Stunden später konnte das Festivalgelände aber wieder freigegeben werden. Statt Hagel gab es Regen, aus dem „Unwetter wurde zum Glück ‚nur’ ein Gewitter“, wie die Landespolizei auf Facebook postete. „Sehr ruhig, vernünftig und besonnen“, haben sich laut Ingo Heese, Sprecher der Polizeidirektion Ost, die Festivalbesucher in ihre Autos begeben. Es sei zu einem Stau gekommen, weil einige nach Hause fahren wollten, die Polizei habe dann dafür sorgen müssen, dass die Rettungswege frei bleiben.

Nicht einmal 50 Strafanzeigen seien in der mobilen Polizeiwache eingegangen. „Für 25 000 Besucher, die über eine Woche lang hier sind, ist das wirklich nicht viel“, sagte Heese. Nur zwei von 800 Festivalbesuchern, die am Sonntag ihren Atemalkohol kostenlos testen ließen, hatten einen erhöhten Alkoholpegel. Auch die Abreise verlief entspannt.

Lars Wendland, Kreisleiter Wasserwacht beim DRK Kreisverband Märkisch-Oder-Havel-Spree sprach von einer guten Zusammenarbeit von DRK, THW, Landespolizei und allen anderen eingesetzten Kräften, auch bei der Evakuierung des Geländes. Durch die Hitze und den Alkoholeinfluss auf dem Festival sei es zu deutlich mehr Kreislaufproblemen als in den Vorjahren gekommen. Das Motto „One Beach. One Festival. One Love“ könne er aus DRK-Sicht bestätigen, es sei ein harmonisches Festival gewesen. „Wir kommen gerne wieder.“

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