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Verwaltung kontrolliert auch an Wochenenden / Bewässerung des öffentlichen Grüns wird immer wichtiger

Zufahrt dicht
Autos parken dicht an dicht an Badeseen

Autos am Wegesrand: Auch kurz hinter dem Ortsausgang Ruhlsdorf in Fahrtrichtung Prenden werden die Straßenränder jetzt oft zugeparkt.
Autos am Wegesrand: Auch kurz hinter dem Ortsausgang Ruhlsdorf in Fahrtrichtung Prenden werden die Straßenränder jetzt oft zugeparkt. © Foto: Wolfgang Raktitin
Olav Schröder / 02.08.2018, 06:45 Uhr
Biesenthal/Ruhlsdorf (MOZ) Die anhaltenden hochsommerlichen Temperaturen sorgen in diesen Tagen für besondere Situationen auf Straßen und in Grünanlagen, an denen Anwohner und Verkehrsteilnehmer Anstoß nehmen. So beklagt ein Anwohner aus Biesenthal, dass die Sträucher und Bäume an der neuen Promenade zwischen dem Grünen Weg und der Schützenstraße zu wenig gegossen werden. Kritik gab es auch an Strandbadbesuchern, die zum Beispiel am Ruhlesee in Ruhlsdorf am Fahrbahnrand parken und andere Verkehrsteilnehmer behindern. Über die Situation am Strandbad Wukensee gibt es ähnliche Klagen.

Das Biesenthal-Barnimer Ordnungsamt kümmert sich um das Prakproblem bereits durch zusätzliche Kontrollen, wie Katrin Döber, stellvertretende Amtsdirektorin, sagt. Und zwar nicht nur an den Werktagen, sondern auch an den Wochenenden, wenn besonders viele Besucher erwartet werden. Wichtig sei vor allem, dass die Zufahrten zu den Seen für Feuerwehr- und Rettungsfahrzeuge frei bleiben. Die Sicherheit müsse gewährleistet werden. Am Wukensee seien deshalb Poller aufgestellt worden, die genau diese Funktion hätten. Vom Pächter des Strandbads am Wukensee werde außerdem auf den Ausweichparkplatz hingewiesen. Das Parken verlagere sich dennoch auch auf die Straße. Wie die Erfahrungen zeigen, würden die ausgesprochenen Verwarnungen keine entscheidende Änderung bringen. Angesichts des Badewetters kämen die Besucher natürlich weiterhin in großen Scharen.

Auch auf das Gießen des öffentlichen Grüns werde geachtet, so Katrin Döber. Gerade erst seien die bepflanzten Verkehrsinseln an der Reihe gewesen.

Bei Neupflanzungen werden zudem Vereinbarungen mit den Gartenbaufirmen abgeschlossen. Danach werden von den Unternehmen regelmäßig sogenannte Pflegeanzeigen vorgelegt. Die Intervalle der Pflegemaßnahmen sind dabei von der Art der jeweiligen Bepflanzung abhängig. Durch die Mitarbeiter der Verwaltung und den Baumsachverständigen des Amtes würden zudem Kontrollen durchgeführt.

Beschwerden über mangelndes Gießen seien allerdings nicht eingegangen. Die schwierige Lage, mit der alle Kommunen zu kämpfen hätten, sei jedoch unübersehbar, appelliert Katrin Döber an das Verständnis der Bevölkerung. Viele würden das Problem auch aus dem eigenen Garten kennen. Hilfreich sei es, wenn in dieser Extremsituation der ein oder andere Baum auch mal selbst gegossen werde.

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