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MOZ-Theater-Serie stellt Stefan Schick aus Herrnhof als Fotografen und Archivar in Zollbrücke vor

Porträt
35 000 Bilder archiviert

Theaterfotograf und Archivar in Zollbrücke: Stefan Schick aus Herrnhof, hier im Selbstbildnis via Spiegelung.
Theaterfotograf und Archivar in Zollbrücke: Stefan Schick aus Herrnhof, hier im Selbstbildnis via Spiegelung. © Foto: Stefan Schick
Nadja Voigt / 09.08.2018, 20:21 Uhr
Zollbrücke (MOZ) Schauspieler, Regisseure, Dramaturgen: Sie alle stehen mehr oder weniger im Rampenlicht eines Theaters. Doch wer ist hinter den Kulissen zugange? Zum 20. Geburtstag des Theaters am Rand in Zollbrücke gibt das Oderland Echo den Mitarbeitern eine Bühne und holt sie ins Rampenlicht. Heute: Stefan Schick.

Er setzt die Schauspieler ins Szene, rückt sie ins richtige Licht. Theaterfotograf Stefan Schick aus Herrnhof arbeitet seit 2010 im Theater am Rand. Zunächst begann er mit den Abenddiensten. Begrüßte das Publikum. Doch schon bald ging es auch um die Belange der Künstler, was brauchen sie, welche Proben stehen an, wo werden sie übernachten, wird Catering benötigt. Fragen über Fragen, die viel Koordination erfordern. Die liegt in den Händen von Stefan Schick, der alles in einem Dienst- und Informationsplan vermerkt.

Zudem ist der 1953 geborene ehemalige Frankfurter, den es 2003 aus dem Rhein-Main-Gebiet an die Oder und ins Oderbruch verschlug, einer der Fotografen und Video-Dokumentaristen am Theater in Zollbrücke. In dieser Funktion schneidet er die Premieren neuer Stücke mit. Und davon gab es im stetig wachsenden Theaterbetrieb eine ganze Menge. Die liebsten Stücke sind Stefan Schick jedoch Repertoirestücke wie „Seide“ oder „Mitten in Amerika“. „Vom Thema her, von der Örtlichkeit passt es einfach ganz toll ins Theater und in die Region und ist nicht zuletzt ein phantastisches Buch“, schwärmt Schick.

Am Theater schätzt er die enge Verbindung zu den Künstlern – und erinnert sich gern an stundenlange Gespräche im Theatergarten mit Schauspielern und Musikern bis in die frühen Morgenstunden. Damit sich auch in vielen Jahren noch jemand an die Stücke, die Schauspieler, die Bühnenbilder, Konzerte und Lesungen erinnert, arbeitet Stefan Schick seit dem vergangenen Jahr verstärkt am Aufbau des Archivs. Stattliche 35 000 Bilder umfasst es bereits. Für alles habe er versucht, Kategorien zu finden, um sinnvoll nach Schlagworten suchen zu können. „Angefangen hat es jedoch damit, dass ich Fotos sortiert habe, Festplatten durchforstet, CDs und Speicherkarten gesichtet habe“, berichtet Stefan Schick von der zeitintensiven Puzzlearbeit. Doch nicht erst in zehn oder 20 Jahren spielt seine Arbeit eine wichtige Rolle. Schon jetzt kann das Team der Öffentlichkeitsarbeit in Zollbrücke auf Bilder und Mitschnitte zurückgreifen, um mit ihnen im Internet oder in den sozialen Netzwerken auf den Theaterbetrieb aufmerksam zu machen.

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