Das Nachrichtenportal für Brandenburg
Startseite Märkische Onlinezeitung - MOZ.de

1,5 Millionen Euro investiert die Kinderland Krümelbude gGmbH in die neue Hoppegartener Einrichtung

Kita-Neubau
Richtfest für die Schlosskrümel

Richtfest mit alkoholfreiem Sekt: Weil seine Eltern Janet und Ronny Schramm keine Kita mit passendem Konzept für Sohn Enrik (13) fanden, haben sie vor elf Jahren selbst angefangen, welche einzurichten und später auch, welche zu bauen.
Richtfest mit alkoholfreiem Sekt: Weil seine Eltern Janet und Ronny Schramm keine Kita mit passendem Konzept für Sohn Enrik (13) fanden, haben sie vor elf Jahren selbst angefangen, welche einzurichten und später auch, welche zu bauen. © Foto: Margrit Meier
Margrit Meier / 10.08.2018, 11:15 Uhr
Hoppegarten bei Berlin (MOZ) Donnerstag wurde Richtfest für die Kita Schlosskrümel in der Köpenicker Straße gefeiert. Gekommen waren die Bauleute, denen vor allem das Fest galt, Bürgermeister Karsten Knobbe, Planer Thomas Braasch und Gemeindevertreter.

Mit einem Stoßseufzer begann das Richtfest. „Ich wünschte mir, dass der Erweiterungsbau für die Lenné-Oberschule genauso schnell ginge wie dieser Kitabau“, sagte Ortsvorsteher und Gemeindevertreter Stefan Radach. Die Anerkennung, wie schnell diese neue Einrichtung aufgebaut wurde, gab es von vielen Seiten. Tatsächlich sind nur sechs Wochen zwischen dem Gießen der rund 650 großen Bodenplatte bis zum Richtfest vergangen. „Wir arbeiten hier in Holzständerwerkbauweise“, erzählte Ronny Schramm, Geschäftsführer der Kinderland Krümelbude gGmbH. Das Besondere: Die Teile waren so vorgefertigt, dass Fenster und Türen schon eingebaut waren.

In der kommenden Woche beginnen die Ausbauarbeiten, wie etwa Estrich legen und Wände verkleiden. Die Fußbodenheizung wird mit Erdwärme gespeist. Stolz führte Ronny Schramm die Gäste durch das Haus. An jedem Raum hing zur besseren Orientierung ein Lageplan mit genauen Angaben. So wird die Kitaleitung und alles, was für das Personal – u. a. zehn Erzieher – vorgesehen ist, sich vorn rechts neben dem Haupteingang befinden. Linker Hand wird eine große Garderobe für die 90 Kinder eingerichtet und kommt ein Behinderten-WC hin. Wer den Flur weiter geht, gelangt in den eigentlichen Kita-Bereich mit einer Raumhöhe von 4,50 Metern. Bodentiefe Fenster, aber auch Lichtkuppeln werden noch eingebaut. Alles wirkt unwahrscheinlich großzügig und einladend.

Die Gruppenräume  für die Großen erhalten teilweise eine zweite Ebene, die noch mehr Platz zum Spielen bietet. Es gibt einen riesigen Begegnungsraum für die Kinder, der auch für jederlei Feier oder Elternversammlung genutzt wird. Etwas separat, aber mittendrin, werden die Kita-Jüngsten betreut. Ihrem Gruppenraum sind kleinere Räume zugeordnet, in denen auch mittags geschlafen werden kann. Falttüren machen es möglich, Räume zu vergrößern oder zu verkleinern. Im großen Kinderbad wird eine Sauna installiert, die etwa zehn Kindern Platz bietet. Nach dem Saunieren wird geduscht und steht auch ein Tretbecken, etwa für Kneippsche Anwendungen, zur Verfügung.

Bürgermeister Karsten Knobbe bedankte sich ausdrücklich bei Ronny Schramm für die unkomplizierte Zusammenarbeit. Es ist übrigens die sechste Kita, die die Kinderland Krümelbude gGmbH baut bzw. umbaut, und die dritte in Hoppegarten. Die Schlosskrümel werden am 1. November Einzug halten. 35 Plätze sind schon vergeben.

In Hoppegarten gibt es einen weiteren Investor, verriet Knobbe. Der plant südlich des S-Bahnhofes Birkenstein den Bau einer Kita mit 90 Plätzen.

Schlagwörter

Leserforum

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte oben rechts an. Falls Sie noch keinen Login haben, registrieren Sie sich bitte.

Alle Leserkommentare geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen des Autors wieder und sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt die Redaktion keinerlei Gewähr.

Ihr Kommentar zum Thema

Kommentartitel
Name
(öffentlich sichtbar)
Email
(wird nicht veröffentlicht)
(Ihr Name wird auch in der Zeitung veröffentlicht. Die Adresse wird nicht veröffentlicht.)
© 2019 MOZ.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG