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Blaulicht
Zehn Verletzte bei Unfällen in Region

Manja Wilde / 10.08.2018, 20:45 Uhr
Fürstenwalde (MOZ) Zehn verletzte Menschen, ein umgekipptes und ein überschlagenes Fahrzeug – das ist die Bilanz von zwei Unfällen, die sich in der Nacht zu Freitag und am Freitagnachmittag auf der Fürstenwalder Umgehungsstraße B168 ereigneten.

Das erste mal krachte es am Donnerstag, gegen 23 Uhr, im Kreuzungsbereich Steinhöfler Chaussee/ Buchholzer Chaussee. Laut Polizei befuhr eine 55-jährige Frau mit einem Opel die Steinhöfeler Chaussee aus Fürstenwalde kommend in Richtung Steinhöfel. Dabei kollidierte sie aus bisher ungeklärter Ursache mit einem Dacia, der auf der B168 nach Buchholz unterwegs war. Der Zusammenprall war so stark, dass der Opel sich überschlug und auf dem Dach liegen blieb. Alle acht Insassen der beiden Autos kamen mit leichten Verletzungen in Krankenhäuser, wo sie ambulant versorgt wurden. Die Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit. Den Sachschaden bezifferte die Polizei auf ungefähr 6 000 Euro.

Auch die Fürstenwalder Feuerwehr war vor Ort. Aufgrund der acht Verletzten habe der Rettungsdienst die Situation als „Großschadenslage“ eingeschätzt und acht Rettungswagen zur Unfallstelle geschickt, sagt Thomas Rabbel, der stellvertretende Wachabeteilungsleiter der Feuerwehr. Seine Kollegen stellten am Unfallort den Brandschutz sicher, leisteten technische Hilfe und beseitigten ausgelaufene Betriebsmittel. 0.33 Uhr war der Einsatz beendet.

Wenige Stunden später wurden die Helfer auf der gleichen Straße erneut zu einem Unfall gerufen. Am Freitagnachmittag, gegen 15 Uhr, kollidierten zwei Fahrzeuge auf der B168 – diesmal auf der Spreebrücke, zwischen Linden- und Lise-Meitner-Straße. Zwei Menschen erlitten bei dem Unfall Verletzungen und mussten ins Krankenhaus gebracht werden. „Es war fast die gleiche Situation wie in der Nacht“, sagt Rabbel. „Ein Fahrzeug lag auf der Seite, eines stand mit etwas Abstand daneben.“ Während sich die Fahrerin des umgekippten VW-Transporters selbst habe befreien  können, saß der Fahrer des zweiten Wagens, ein Mercedes, noch auf seinem Platz. „Ersthelfer hatten die Tür schon geöffnet. Der Verletzte sollte sich aber nicht bewegen, falls er einen Wirbelsäulenschaden erlitten hat“, erklärt der Feuerwehrmann. Nachdem der Rettungsdienst eingetroffen war, konnte der Mann vorsichtig angehoben werden. Die Umgehungsstraße war während des knapp zweistündigen Rettungseinsatzes gesperrt.

Beide Unfallfahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit. „Das gesamte Öl des Mercedes hatte sich auf der Straße verteilt“, schildert Rabbel. „Wir haben es abgebunden und die umherliegenden Trümmerteile aufgeräumt“, ergänzt er. Vor Ort hieß es, dass der Mercedes-Fahrer kurz schon vor dem Unfall über gesundheitliche Probleme geklagt haben soll.

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