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Bio-Landwirte
Öko-Eier und Kartoffeln per Hofverkauf

Streicheleinheit: Berlins Justizsenator Dirk Behrendt (3.v.l) und Axel Vogel (2. v. l) kamen beim Hofbesuch in Rathstock den Tieren ganz nahe.
Streicheleinheit: Berlins Justizsenator Dirk Behrendt (3.v.l) und Axel Vogel (2. v. l) kamen beim Hofbesuch in Rathstock den Tieren ganz nahe. © Foto: Ulf Grieger
Ulf Grieger / 11.08.2018, 11:15 Uhr
Rathstock (MOZ) Axel Vogel, Fraktionschef von Bündns90/Grüne  im Landtag und sei Parteifreund Dirk Behrendt, der als Berliner Justizsenator auch für Verbraucherschutz und Landwirtschaft zuständig ist, haben am Freitag Biohöfe im Oderbruch besucht. Vormittags statteten die Politiker dem Bauernhof Erz in Rathstock eine Besuch ab, nachmittags waren sie beim Biolandhof Zielke. Hanna und Johannes Erz konnten mit Willi Lehnert den Büroleiter des Bündnis Junge Landwirtschaft begrüßen, in dem sich die Junglandwirte seit Jahren engagieren. „Wir hatten anfangs lediglich unsere Ausbildung, die etwa zehn Jahre gedauert hat und eine ganz schöne Portion Fleiß“, sagte Johannes Erz nicht ohne Stolz seinen Gästen. Nach anfänglich 3,5 Hektar Land habe man in der kommenden Saison die Möglichkeit, schon 20 Hektar zu bewirtschaften, weil der Hof Flächen aus der Verpachtung zurück bekommt. Die Entwicklung seit 2015 sei allerdings nicht möglich gewesen ohne das Haupteinkommen von Johannes Erz als Vertreter für Saatgut.

Die Politiker besichtigten die mobile Hühnerhaltung, deren Produktion hauptsächlich über den Hofverkauf vermarktet wird. Rund 1000 Euer sind das in der Woche. Auch die Kartoffeln werden ab Hof verkauft., während die Hokkaido-Kürbisse vorrangig nach Berlin gehen. „Beim Hofverkauf kommen wir gut mit den Leuten vor Ort in Kontakt“, berichtet Johannes Erz von einem Nebeneffekt. Um den vorgeschriebenen Kleegrasanbau richtig nutzen zu können, gibt es auch zwei trächtige Kühe auf dem Hof, deren Milch direktvermarktet werden soll. Es handelt sich dabei um die Rasse Deutsche Schwarzbunte Niederungsrinder, eine alte Rasse.

Der Biobauernhof bemüht sich zudem um eine Verbesserung der Lagermöglichkeit. Dabei kooperieren die Junglandwirte auch mit Kollegen und Verarbeitungsbetrieben. Ziel ist es, eine Wertschöpfungskette für die regionalen Bioprodukte aufzubauen.

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