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Runde zwei Landespokal ausgelost

Fußball
Barnimer freuen sich über Losglück

Machte in der ersten Runde gegen den VfB Trebbin seine Sache gut: Preussens 22-jähriger Rechtsaußen Nick Lange
Machte in der ersten Runde gegen den VfB Trebbin seine Sache gut: Preussens 22-jähriger Rechtsaußen Nick Lange © Foto: Ulrich Gelmroth
Britta Gallrein / 23.08.2018, 05:00 Uhr
Bernau (MOZ) Bei der Auslosung zur zweiten Runde des Fußball-Landespokals haben die beiden verbliebenen Barnimer Teams im Rennen, die Brandenburgligisten FSV Bernau und Preussen Eberswalde, machbare Lose gezogen. Die Trainer zeigten sich demnach auch zuversichtlich.

„Das ist schon etwas kurios“, sagt der Trainer des FSV Bernau, Christian Städing, nachdem Viktoria Seelow als Gegner für sein Team ausgelost wurde. Die Seelower sind in der vergangenen Saison in die Brandenburgliga abgestiegen und eine Woche nach dem Pokalspiel dann auch in der Liga Gegner der Bernauer. „Ob das dann ein Vorteil ist im Punktspiel – ich denke, nur wenn wir gewinnen“, sagt Städing lachend.

Er ist zufrieden mit dem Gegner. „Es ist sicherlich ein schweres Los, vor allem auswärts ist Seelow immer stark, aber ich denke, es ist machbar.“ In Runde eins hatte der FSV seine Pflichtaufgabe mit einem 2:0-Sieg gegen den Landesklasse-Vertreter SV Döbern kurz und schmerzlos erfüllt, während die Liga-Konkurrenten Union Klosterfelde und Einheit Bernau gegen unterklassige Gegner gescheitert waren. „Wernsdorf ist ein gutes Team aus der Landesliga – gegen die kann man schon mal ausscheiden. Unterklassige Teams sind da immer besonders motiviert, das ist keine Schande für Einheit Bernau“, nimmt Städing den Stadt-Konkurrenten in Schutz. Für ihn und sein Team gelte jedoch: „Wir wollen so weit kommen wie möglich.“ Letztes Jahr war für die Bernauer in der dritten Runde gegen Cottbus Schluss. Die Chancen für Runde zwei im Pokal stünden 50:50.

Nicht ganz so schnittig wie für den FSV Bernau lief es für den FV Preussen Eberswalde in der ersten Pokalrunde. Gegen den zwei Klassen tiefer spielenden VfB Trebbin lagen die Eberswalder nach 20 Minuten mit 0:3 zurück. „Ich glaube, einige Spieler hatten sich das wohl nicht so schwer vorgestellt und es zu sehr auf die leichte Schulter genommen“, mutmaßt Trainer Obrad Marjanovic. Zur Entschuldigung der Eberswalder ist zu sagen, dass sie ohne etatmäßigen Stürmer in Trebbin angereist waren. „Das war schwierig, trotzdem darf man als Brandenburgligist ein Spiel gegen ein Landesklasse-Team nicht verlieren“, macht Marjanovic deutlich.

In Runde zwei haben es die Preussen erneut mit einem unterklassigen Gegner zu tun. Sie reisen zum SV Wacker Cottbus-Ströbitz. Der Landesligist aus der Niederlausitz ist nicht zu unterschätzen – er belegte in der vergangenen Saison Platz zwei der Liga. Diesmal werden die Preussen ihre Stürmer wahrscheinlich dabei haben. Und für Obrad Marjanovic gilt: Alles andere als ein Sieg wäre eine Enttäuschung. „Schließlich gibt es für die Vereine dann auch Geld – das würden wir natürlich sehr gerne bekommen.“

Die zweite Runde im Landespokal wird am 8. September um 15 Uhr ausgespielt. Beide Barnimer Teams müssen auswärts antreten.

Schon Runde zwei im Pokal lohnt sich für die Vereine. Insgesamt werden im Pokal 45 000 Euro ausgeschüttet. Der Verlierer im Achtelfinale bekommt 1000 Euro. Das Erreichen des Viertelfinales bringt 2500 Euro, für die Teilnahme am Halbfinale gibt es 6500 Euro und die Niederlage im Finale wird mit 14 500 Euro versüßt.

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