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Werke von deutschen und polnischen Bildhauern erhalten Standorte in Bernau, Lobetal und Ladeburg

Kunst im öffentlichen Raum
Vier Skulpturen säumen den Radweg

Bekommt einen Standort in Lobetal: die Skulptur „Boot vor Himmelszelt von Ufer zu Ufer“ des Polen Stanislaw Kilarecki
Bekommt einen Standort in Lobetal: die Skulptur „Boot vor Himmelszelt von Ufer zu Ufer“ des Polen Stanislaw Kilarecki © Foto: Hans Still
Sabine Rakitin / 24.08.2018, 21:52 Uhr
Bernau (MOZ) Bernau. Im vergangenen Jahr fand das fünfte deutsch-polnische Bildhauersymposium statt, organisiert und initiiert vom Verein Kultur im Bahnhof aus Biesenthal in Partnerschaft mit der Stadt Bernau. Bei diesem Treffen schufen vier deutsche und vier polnische Bildhauer acht Skulpturen, die ihren neuen Standort auf dem Fernradwanderweg Berlin-Usedom zwischen Bernau und Biesenthal haben werden. Vier dieser Skulpturen erhalten nun in der kommenden Woche in Bernau einen würdigen Platz.

„Boot vor Himmelszelt von Ufer zu Ufer“ - so heißt die Skulptur, die ihren neuen Standort am Montag auf dem Fahrradrastplatz in Lobetal bekommt. Sie wurde von dem Polen Stanislaw Kilarecki geschaffen, der die Hälften eines in der Mitte gespaltenen und an den Innenflächen bearbeitete Feldsteins mit einem Schiff verband.

Die Plastik „Balder“ - ein Waldgott aus der nordischen Mythologie, erschaffen von Yauhenia Usimava aus Berlin, wird am Dienstag am Kreisverkehr am Wasserturm aufgestellt. Ebenfalls am Dienstag erhalten die Ladeburger eine Plastik, die im Rahmen des Bildhauersymposiums in Biesenthal entstand. Am Teich (An der Kirche/Schmetzdorfer Straße) wird künftig die Skulptur „Dive“ stehen. Sie ist eine Arbeit des Berliner Bildhauers Fabian Bruske, der aus einem Sandstein den sanften Torso einer Frau hervorzauberte. Das vierte Kunstwerk, „Wolf am Dolmen“, stammt von der Biesenthaler Künstlerin Anne Schulz. Es erhält am Mittwoch seinen Platz in den Neuen Gärten am Panke-Mäander (Hesselweg).

Die Auswahl, welche Kunstwerke die Stadt Bernau erhält und welche in Biesenthal bleiben, hatten die Bürgermeister André Stahl (Linke) und Carsten Bruch (CDU) getroffen. Feierlich übergeben werden die Skulpturen zum Tag des offenen Denkmals, der am 9. September stattfindet. (sas)

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