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Das Barnim-Gymnasium in Waldfrieden feierte am Freitag sein 20-jähriges Bestehen

Jubiläum
Ein Campus zum Wohlfühlen

Kai-Uwe Krakau / 08.09.2018, 15:00 Uhr - Aktualisiert 09.09.2018, 14:58
Bernau (MOZ) Mit einen Festakt und einem großen Schulfest hat das Barnim-Gymnasium in Bernau, kurz bg genannt, am Freitag sein 20-jähriges Bestehen begangen.

Leiterin Renate Brandenburg dankte in ihrer Rede vor zahlreichen Gästen im Audimax für die „mutige und engagierte Entscheidung aus dem Jahr 1998, hier ein naturwissenschaftlich orientiertes Gymnasium zu erreichten“. Auf die vergangenen 20 Jahre könne man mit Stolz und Freude zurückblicken. „Es ist ein sehr angenehmes Arbeiten und Lernen auf dem Campus“, betonte die Pädagogin.

Als Meilensteine in der Entwicklung bezeichnete die Leiterin die Früh- und Begabtenförderung in Mathematik und Chemie für Grundschüler der Region, die Mitgliedschaft beim Verein mathematisch-naturwissenschaftlicher Excellence-Center an Schulen (MINT-EC), die Einführung der Leistungsprofilklassen sowie die Verabschiedung des Schulprogramms im Jahr 2007. „Wir haben ein erfüllten und buntes Campusleben entwickelt“, so Renate Brandenburg. Dazu gehörten Olympiaden und Wettbewerbe, Fachexkursionen und berufsvorbereitende Praktika, aber auch Projektwochen und kulturelle Veranstaltungen. „Wir wollen die Menschen so lassen, wie sie sind und sie achtsam und wohlwollend begleiten“, nannte die Pädagogin ein Ziel ihres Teams. Für die Zukunft wünschte sich die Schulleiterin, die auch allen Lehrern, Eltern und Schülern für ihr Engagement dankte, vor allem „viel Neugier als Beginn allen Wissens“.

Landrat Daniel  Kurth hob in seiner Rede hervor, dass der Kreis in den vergangenen 25 Jahren insgesamt 200 Millionen Euro in seine Schulen investiert hat. Dass das Geld gut angelegt sei, könne man am Barnim-Gymnasium sehen. Der Sozialdemokrat  lobte ausdrücklich das Bemühen der Bildungseinrichtung, „die Jugend zur Liebe zur Demokratie zu erziehen“. Angesichts der „zunehmenden Verrohung der Auseinandersetzungen in der Gesellschaft“ sei dies ausdrücklich zu würdigen, betonte Kurth.

„Wir sind froh, diese Einrichtung in der Stadt zu haben“, sagte Bernaus Bürgermeister André Stahl und gratulierte zum 20-jährigen Jubiläum. Mit dem Barnim-Gymnasium  sei es möglich, den Nachwuchs wohnortnah zu beschulen, so der Linken-Politiker.

Großes Lob für die Lehrer gab es von Schülervertreter Ron Straßburg. „Wir fühlen uns hier sehr wohl“, sagte er. Er erinnerte an den jährlichen Spendenlauf, der es ermögliche, wohltätige Organisationen wie die „Bernauer Tafel“ oder die Berliner „Arche“ zu unterstützen. Die Gäste lud der Schülervertreter ein, sich beim anschließenden Schulfest von den vielfältigen Aktivitäten an der „Schule der Vielfalt“ zu informieren.

Die Festveranstaltung wurde musikalisch umrahmt vom Chor und dem Instrumental-Ensemble des Barnim-Gymnasiums.

Am Nachmittag gab es einen Markt der Möglichkeiten, verschiedene Mitmachprojekte und „Budenzauber“. Später fand eine Party statt, zu der auch ehemalige Schüler eingeladen waren. Den festlichen Abschluss bildete gegen 21.45 Uhr ein großes Feuerwerk.

Das Barnim-Gymnasium nutzte für den Unterricht zunächst ein Gebäude der FDGB-Hochschule beziehungsweise der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung. Ein Neubau kam im Jahr 20003 hinzu. Er wurde in Anlehnung an den Bauhaus-Stil des Gesamtensembles erbaut. Die Einrichtung hat heute rund 740 Schüler und 70 Lehrer.

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