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Gleich zwei Feste in einem gab es am Sonntag im Sport- und Erholungspark (SEP). Der SEP gehört seit 25 Jahren der Stadt Strausberg. Gefeiert wurde zugleich der Tag des Kindes.

Jubiläum
Kunterbuntes Fest für die Familie

Margrit Meier / 09.09.2018, 20:47 Uhr - Aktualisiert 10.09.2018, 10:13
Strausberg (MOZ) Gleich zwei Feste in einem gab es am Sonntag im Sport- und Erholungspark (SEP). Der SEP gehört seit 25 Jahren der Stadt Strausberg. Gefeiert wurde zugleich der Tag des Kindes.

Wo vor rund 120 Jahren der Galoppsport die Zuschauer anzog, in den 1950er-Jahren Körperkultur groß geschrieben wurde und später der ASK agierte, befindet sich heute der öffentlich zugängliche Sport- und Erholungspark. Das rund 23 Hektar große Gelände wurde vor 25 Jahren durch die Sport- und Erholungspark Strausberg GmbH übernommen, die später in den städtischen Unternehmensverbund aufgenommen wurde, zu dem auch die Stadtwerke und die Wohnungsbaugesellschaft gehören.

Unzählige Vereine trainieren hier, der Kletterwald mit seinem Felsen ist weit über die Region hinaus bekannt. Selbst einen Saloon gibt es im SEP. Doch es fehlt auch noch so einiges, wie sich Bürgermeisterin Elke Stadeler und Stadtwerke-Chef Andreas Gagel einig waren. Denn ginge es nach ihnen, dann würde es eine Art Fitnesspark für Erwachsene mit entsprechenden Sportgeräten geben, die jederzeit genutzt werden können. Doch bevor es soweit ist, soll zunächst erst einmal – vorgesehen ist im Oktober/November –, verriet Andreas Gagel, ein kleine Sportausstellung eröffnet werden. Und zwar in der Fußballhalle Nummer 35. Statt der Großküche wird ein Seminarraum entstehen, der mit Zeitdokumenten ausgestattet wird, die vor allem von Evelyn Behlau gesammelt wurden und über die Geschichte des SEP berichten.

Am 9. September wurde im Sport- und Erholungspark Strausberg (SEP) gleich doppelt gefeiert. Zum einen ist der SEP seit 25 Jahren in kommunaler Hand und zum anderen wurde der Tag des Kindes mit zahlreichen Aktionen und Auftritten auf der Bühne gefeiert.
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Tag des Kindes in Strausberg

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Ein Dokument erhielt am Sonntag Heiko Goldstein aus den Händen von Karoline Erping, Koordinatorin des Strausberger Familienbündnisses. Er ist der Leiter des Hortes Kunterbunt und mit eben jenem nun ganz offiziell 89. Bündnismitglied. Und dieses Familienbündnis hat sehr, sehr viel zu bieten, wie das Fest zum Tag des Kindes zeigte. Bei Ronja und Celine, angehende Sozialassistentin bzw. Erzieherin vom Oberstufenzentrum, wurde u. a. aus Alina (6) mit Hilfe von Schminke eine Froschprinzessin. „Wir sind oft im SEP. Schön wäre, hier gebe es einen großen Kinderspielplatz“, sagt Vater René Malinowski, der zuschaute.

Genug zu spielen, zu basteln, zu entdecken und erleben gab es auch an den vielen anderen Ständen. So konnten Große und Kleine bei Claudia Jasnoch, Leiterin des Kinder-Kunst-Ateliers, und Christiane Hanczuch, Vorsitzende des Sozialen Hilfeverbandes, 3-D-Schildkröten basteln oder Schriftmonster gestalten. Hoch und runter, hoch und runter – so ging es bei der Freiwilligen Feuerwehr zu. Daniel Remer und Andreas Schwiering hatten die DLK 2312 dabei, und chauffierten immer vier Höhentaugliche an die 20 Meter mit der Drehleiter für einen Superrundblick aufs Festgeschehen nach oben. Beste Einblicke gab es da auf das Bühnenprogramm, das von vielen Strausberger Vereinen gestaltet wurde. Viel Beifall gab es da u. a. für das TeamGym, die Turner des TSC Strausberg, aber auch Märkische Tanzsportgemeinschaft.

Wer mochte, der konnte auf Pony oder Pferd reiten, viele amüsierten sich über ihre lustigen Bilder im Knipsomat, andere nutzten die Chance, das Fahrrad bei der Polizei codieren zu lassen und bei der Verkehrswacht einen Reaktionstest durchzuführen. Mehr als 50 selbst gebackene Kuchen hatte der Hort am Wäldchen dabei. Mit dem eingenommenen Geld, verriet Erzieherin Martina Möller, wird für die Kinder im Dezember ein lustiger Weihnachtsshownachmittag organisiert. Freundlich schenkten derweil Julia Kaminski und Phillip Becker aus dem OSZ Wasser an der Trinkbar aus, während Rainer Mönnich immer wieder Bubble-Ballspieler aufrichtete. Er half seiner Frau Simone und deren Kollegin Katja Tobias vom Jugendsoziaverbund, die diesen Parcours  anboten.

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