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NaturKultur
Feiern und Entspannen in sieben Dörfern

Cornelia Link-Adam / 11.09.2018, 07:30 Uhr
Briesen Im Amt Odervorland fand am Sonntag die 13. Auflage der Veranstaltungsreihe „Naturkultur“ statt. In sieben Dörfern gab es reichlich Gelegenheit zum Feiern, Entspannen und zu einem Blick hinter die Kulissen. Die MOZ schaute bei sieben der insgesamt 17 Stationen vorbei.

Den Startschuss gab am Vormittag die Vize-Amtsdirektorin Roswitha Standhardt vor der Turnhalle in Briesen, bewusst mitten im Herzen Odervorlands. Sie nahm Bezug auf das Amts-Logo „Natürlich, herzlich, grün“, das passe gut zu „NaturKultur“. Schließlich könne man in sieben Dörfern an 17 Stationen erleben, wie natürlich, herzlich und grün das Amtsgebiet sei. „Wir hoffen diese Veranstaltung noch viele Jahre zu haben, mit unseren Vereinen, Betrieben und Künstlern“, sagte sie und dankte allen, die den Tag aktiv mit vorbereitet haben.

Gemeint war damit auch Hans-Jörg Beyer, WAT-Lehrer der nahen FAW-Oberschule. Mit Schülern stellte er die Streuobstwiese vor und die Arbeitsgemeinschaften. Die Fürstenwalder BUND-Gruppe bastelte mit Kindern. In der Turnhalle lud das Eltern-Kind-Zentrum als „NaturKultur“-Neuling zum Bewegungsparcours ein. „Hier haben dafür viel mehr Platz als in der Kita“, so die Koordinatorin Susan Heinze. Etliche Kinder wie Sophia Elgner (5) turnten hier gern über Bänke und Matten.

Im Briesener Wasserwerk nahmen schon mehr als 20 Besucher an der ersten Führung teil. „Einfach aus Interesse, weil man den Betrieb ja sonst nicht besichtigten kann“, erklärte Ronny Flack aus Arensdorf sein Kommen. Mike Noack aus Falkenhagen testete derweil draußen das Zielangeln am Stand des Falkenhagener Anglervereins. Nebenan schaffte nach Lia (5) auch ihre Oma Doreen Kaleske aus Hasenfelde auf einem Quad auf dem von Norbert Geister (Frankfurt) aufgebauten Parcours ihren Führerschein. Danach blätterte sie im „NaturKultur“-Flyer. „Wir fahren noch weiter durch den Sonnenschein zu anderen Stationen, denn es gibt noch so viel zu entdecken.“

50 Stände gab es beim 2. Spreewiesen-Flohmarkt in Berkenbrück, organisiert vom Strandidyll. Evelyne Zühlke kaufte zwei Gläser Marmelade bei Beate Sappeck aus Fürstenwalde. „Orange-Kürbis und Klarapfel, die sind echt lecker“, sagte die Berlinerin nach dem Kosten. Dazu sorgten Eisbein-Bufett (180 Portionen), Gegrilltes sowie Blasmusik der Fürstenwalder Stadtmusikanten für Volksfest-Stimmung am Strand.

Aktuelle Postkarten, Tassen, Bücher und Kalender von Jacobsdorf verkaufte Ines Ecke auf dem Gehöft von Jürgen Schulze in der Jacobsdorfer Dorfstraße. Er machte erstmals mit, war zufrieden. Alte Technik, Malerei, Kinderflohmarkt und regionale Bücher gab es auch. Beim Jacobsdorfer Verleger Jürgen Kapiske schauten auch Eva und Klaus Hülpüsch vorbei. Die Briesener waren schon in Pillgram, wollten noch weiter in die Landgalerie Petersdorf. „Wir hatten weniger Gäste als im Vorjahr“, sagte Jacobsdorfs Wehrchef Holger Wenzel an der Wache. Viel Technik gab es hier zu sehen, auch tanzten die Bambinis und Mädchen vom Carnevalsverein. Künftig wolle man bei „NaturKultur“ immer zusammenarbeiten.

Hochbetrieb herrschte in Pillgram. Mit ihrem Viertürer-Trabi stoppten die Schlaubetaler Ellen und Ralf Roggisch erst in der Ideenschmiede von Steffi Hoffmann, dann beim Fest auf Patkes Weingut. Die Lebuser Beate und Dieter Fichte lobten neben dem Wein auch die Jazzmusik. Guten Umsatz machte zudem Marvin Luca Gedicke (9) aus Biegen mit handgemachter Holzkunst.

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