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Handball
Heimsieg trotz einiger Schwächen

Georgios Tsapanos / 13.09.2018, 01:30 Uhr
Altlandsberg Die Oberligaherren des MTV Altlandsberg schlagen im ersten Saisonheimspiel die Vertretung des Bad Doberaner SV vergleichsweise deutlich mit 33:26 (16:10), orientieren sich in der Tabelle wieder nach oben und können ihren Trainer dennoch nur mit erheblichen Einschränkungen glücklich machen.

Natürlich war beim Heimspielauftakt ein Sieg gegen Bad Doberan eingeplant. Erst Recht nach der selbstverschuldeten Niederlage gegen Usedom zum Saisonstart. Aber zwischen Plan und Planerfüllung waren immer noch 60 Spielminuten, die überwunden und positiv gestaltet werden wollen. So gesehen haben die Altlandsberger Herren geliefert. Sie haben gewonnen und das auch noch mit einem ansehnlichen Vorsprung. Die Fans waren zufrieden und feierten die Mannschaft. Die Mannschaft war erleichtert und feierte die Fans. Am Ende feierten alle alle.

„So rund war die Sache nicht. Nach gutem Start konnten wir uns bis zur Pause zwar deutlich absetzen (16:10), beschränkten und aber allzu rasch auf bloße Ergebnisverwaltung, die nahtlos zu dem Bruch in Durchgang zwei führte.“ Worte des Altlandsberger Übungsleiters Tilo Leibrich, dem es sichtlich schwer fiel, den Erfolg zu genießen. Was eben auch daran lag, dass der weder so selbstverständlich und schon gar nicht so überzeugend daherkam, wie es der reine Blick auf das nackte Endergebnis vielleicht vorzutäuschen vermag.

Der so überzeugend wirkende 16:10 MTV-Vorsprung in Minute 31 schrumpfte jedenfalls nur 15 Minuten später auf ein knappes und bedenkliches 22:21 zusammen. Vor allem Bad Doberans Yan Vizhbovskyy schien nach Lust und Laune wirbeln zu dürfen und auch zu treffen. Vizhbovskyy erzielte allein fünf seiner insgesamt neun Treffer in dieser Phase, in der er auch noch eine Zwei-Minuten-Strafe absitzen musste. Kein Wunder, dass MTV-Coach Tilo Leibrich heftig auf die Euphoriebremse tritt: „Erst nach dem Bad Doberaner Anschlusstreffer ging der berühmte Ruck durch unsere Mannschaft. Der beendete das Larifari zwar nicht komplett, reichte aber aus, um ganz klar zu machen, welches Team die Platte am Ende als Sieger verlassen würde.

Und bei aller sicherlich berechtigter Kritik von Übungsleiter Tilo Leibrich: Zwei Zähler bei der Heimpremiere und das mit sieben Treffern Vorsprung können sich doch sehen lassen und sich allemal gut für frisches Selbstvertrauen für die Auswärtspartie beim BFC Preußen.

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