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Schwimmen
Mit Platz 7 bei Masters-EM das Ziel erreicht

Gut geschwommen: Kerstin Macht (links) und Iris Schulz
Gut geschwommen: Kerstin Macht (links) und Iris Schulz © Foto: privat
Kerstin Macht / 13.09.2018, 01:30 Uhr - Aktualisiert 13.09.2018, 07:53
Kranj (MOZ) Über 3700 Masterschwimmer aus 41 Ländern hatten zu den Europameisterschaften im slowenischen Kranj gemeldet, darunter zwei Schwimmerinnen des ESV Frankfurt, die sich in den vorderen Feldern platzieren konnten.

Für Iris Schulz und Kerstin Macht, beide AK 55, war es nicht der erste Besuch in der Hauptstadt der slowenischen Alpen, wie sich die Stadt nahe Ljubljana selbst bezeichnet. Schon 2007 war Kranj, ähnlich groß wie Frankfurt, Ausrichter der Master-EM. Das Sportgelände mit zwei 50-m-Anlagen im Freien und in der Halle bot in diesem Jahr beste Bedingungen und auch das Wetter spielte mit. Nur am letzten Wettkampftag mussten die Wettbewerbe wegen eines Gewitters kurzzeitig unterbrochen werden.

Da hatte Iris Schulz gerade ihren letzten Start über 100 m Brust absolviert. „Der lief wirklich gut, obwohl ich etwas erkältet war. Aber mit der Zeit von 1:38,72 min, das war besser als meine Meldezeit, bin ich zufrieden und auch mit Platz 13“, erklärte die 59-Jährige, die ihren letzten Wettkampf in dieser Altersklasse absolvierte und gegen teilweise vier Jahre jüngere Schwimmerinnen antreten musste. Über 200 m Brust war Iris Schulz 15., über 50 m Brust kam sie auf Platz 18.

Die persönliche Zielstellung von Kerstin Macht lautete, wenigstens einmal in die Top Ten zu schwimmen. „Das habe ich mit Platz 7 über 100 m Rücken geschafft, auch wenn ich mit der Zeit nicht so zufrieden war. Aber ich konnte im Vorfeld nicht viel trainieren, das hat sich bemerkbar gemacht“, so die 56-Jährige. Deshalb gehen Platz 11 und 13  über 50 m Schmetterling und 50 m Rücken für sie in Ordnung. Und sie ergänzt: „Es war wieder ein tolles Gefühl, mit so vielen Schwimmern aus unterschiedlichen Ländern zusammenzutreffen, die sich gegenseitig Glück wünschen und im Vorstartbereich gemeinsam die La-ola-Welle zelebrieren. Und man trifft immer wieder alte Bekannte, mit denen man ein Schwätzchen halten kann.“ Zwischen und nach den Wettkämpfen blieb den beiden Frauen noch Zeit, ein wenig das Land zu erkunden. (km)

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