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Leichtathletik
Viel Spaß mit den Arbeitskollegen

Hagen Bernard / 14.09.2018, 01:30 Uhr - Aktualisiert 14.09.2018, 07:45
Frankfurt (Oder) (MOZ) Frankfurt.1018 Läufer haben am Mittwoch den 5. DAK-Firmenlauf über fünf Kilometer bestritten. Die Schnellsten auf dem Rundkurs in der Frankfurter Innenstadt waren die beiden Einheimischen Hannes Hähnel und Cathleen Meier.

Bereits vor dem Start hatten sich die Organisatoren der DAK um Bezirksleiter Uwe Stumpf die Hände gerieben. Nachdem mit 975 Onlinemeldungen die 1000-Starter-Marke noch knapp verpasst worden war, konnte aufgrund einiger Nachmeldungen mit 1018 das angepeilte Teilnehmerziel doch noch erreicht werden. Dennoch sieht Heike Lau, DAK-Leiterin für Service, Luft nach oben. „Vor einer Woche in Cottbus waren es 2200 Starter, die hatten auch mal mit 200 begonnen. Wenn wir den Lauf gut organisieren und die Sportler Spaß dabei haben, dann spricht sich das herum.“

„Ich finde die Idee sehr gut. Durch den Teamgedanken sind hier sicherlich auch viele dabei, die sonst keine fünf Kilometer laufen würden. Vielleicht findet der eine oder andere dann zum regelmäßigen Laufen“, erklärt der Frankfurter Sportartikel-Händler Jürgen Holzäpfel, der unweit der Startlinie auf dem Marktplatz seinen Stand betreute. Darüber hinaus schaute er auf seine Athleten, die seit Jahren unter OSV Holzinger Sport firmieren. „Vielleicht gewinnen wir auch mal die Teamwertung, zuletzt fehlten nur wenige Sekunden.“ 

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Erster Anwärter darauf jedoch war erneut das Frankfurter Team GED Electronic Design um den Sieger der vergangenen drei Jahre Hannes Hähnel. „Hannes läuft so stark, dass dieses Team trotz schwächerer Läufer gewinnt. Wir sind gleichmäßiger besetzt. Aber auch mit einem Podestplatz wäre ich zufrieden“, hoffte der 61-jährige Holzäpfel, der einige Male diesen Lauf bestritt und vor drei Jahren diesen Kurs mit vermessen hat. Erwartungsgemäß landete der 31-jährige Marathon-Spezialist Hähnel seinen vierten Sieg in Folge nach 15:09 Minuten. „In fünf Wochen will ich beim Amsterdam-Marathon an meine Bestzeit von 2:23:45 herankommen. Es lief heute gut.“ Zwar war er auf der 5-km-Runde sieben Sekunden schneller als bei seiner Bestmarke vor zwei Jahren, allerdings dürfte die Strecke wegen des verlegten Start-Ziel-Bereiches etwa 150 Meter kürzer gewesen sein. Da seine Kollegen Nico Gärtner und Ramon Frahnow unter 20 Minuten blieben, war der Team-Sieg ungefährdet.

Sebastian Schulze hatte mit 17:38 sein Team IHP auf Rang 2 geführt. „Ich bin hoch zufrieden. Für mich stand der Sieger schon vorher fest. Eigentlich mag ich mehr die längeren Strecken, ich bin Triathlon-Spezialist. Vor drei Jahren bin ich aus Berlin nach Frankfurt gezogen.“ Obwohl er als Zweiter das Ziel durchlaufen hatte und dabei noch Christian Kiele vom OSV Holzinger Sport knapp überspurtete, wird er nur als Dritter geführt. Gewertet wurden die sogenannten Nettozeiten und da war der Fürstenwalder Tobias Streit (Heiko-Pergande Elektrotechnik) von etwas weiter hinten gestartet (17:31).

Dennoch wurde Kiele auf das Podest gerufen, schließlich hatte er mit seinem gleichmäßig gestalteten Lauf als Bester des Teams OSV Holzinger Sport auf Rang 3 geführt. Dennoch kam der OSV durch Cathleen Meier noch zum Sieg, die allerdings einige Zeit um ihre Platzierung rätselte. Zwar hatte die 28-Jährige als erste Frau das Zieltor durchlaufen, doch aufgrund der Netto-Zeiten wusste sie nicht genau, ob die Zweite Julia Werk (Strabag AG) nicht doch etwas schneller war. „Ich bin zufrieden, da ich im Moment gesundheitliche Probleme habe. Der Lauf ist sehr gut organisiert und es waren sehr viele Leute an der Strecke“, sagte die langjährige Schwimmerin des ESV Frankfurt. Derzeit trainiert sie vier- bis sechsmal wöchentlich für den Schlaubetalmarathon im Oktober.

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