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Sperrung beginnt am 24. September ab 8 Uhr

Baubeginn am 24. September
Zwei Jahre Bauarbeiten an der Eggersdorfer Ortsdurchfahrt

Zwei Jahre sollen die Bauarbeiten an der L33 - Ortsdurchfahrt Eggersdorf - dauern - Symbolfoto.
Zwei Jahre sollen die Bauarbeiten an der L33 - Ortsdurchfahrt Eggersdorf - dauern - Symbolfoto. © Foto: Pixabay
MOZ / 14.09.2018, 16:06 Uhr - Aktualisiert 14.09.2018, 18:39
Petershagen-Eggersdorf (MOZ) Zwei Kilometer der L33 Ortsdurchfahrt Eggersdorf werden ab dem 24. September grundhaft ausgebaut. Der Neubau ist eine Gemeinschaftsbaumaßnahme des Landes Brandenburg und der Gemeinde Petershagen/ Eggersdorf.

Konkret soll ein Brückenneubau über dem Mühlenfließ entstehen. Zusätzlich soll eine Rechtsabbiegespur einschließlich Ampelanlage gebaut werden. Auch eine Ortseingangsinsel zur Geschwindigkeitsdämpfung aus Richtung Radebrück kommend steht auf dem Bauplan. Zudem sollen sechs Mittelinseln entstehen. Auch eine Regenentwässerungsanlage wird in den Baumaßnahmen mit aufgeführt. An denNaturschutz ist auch gedacht: Amphibienleiteinrichtungen und -durchlässe sind geplant.

Die Gemeinde lässt gemeinsame Geh-/Radwege einschließlich Bordsteinen und Sicherheitsstreifen bauen. Außerdem sollen vor dem Landhaus Villago sechs neue Parkflächen entstehen. Auch die Zufahrten zu den Grundstücken werden mit bedacht sowie das Versetzen der vorhandenen Straßenbeleuchtung.

Die Leitungsverlegungen aller Ver- und Entsorgungsleitungen im Baubereich sind nicht Leistungsbestandteil, werden aber parallel ausgeführt und koordiniert, teilt der Landesbetrieb Straßenwesen mit.

Die Daten im Überblick:

Die Sperrung beginnt am 24. September ab 8 Uhr. Der erste Bauabschnitt reicht von der Ferdinand-Dam-Straße bis zur Mittelstraße. Abschnittsweise kommt es dort zur Vollsperrung der L 33 über insgesamt acht Bauabschnitte. Die angepeilte Bauzeit soll zwei Jahre dauern. Ein Bau- bzw. Sperrende ist Ende August 2020 zu erwarten.

Umleitungen:

Der Verkehr aus Richtung West (Altlandsberg) kommend wird ab dem Knoten L33/L234, Landsberger Straße in Bruchmühle über die L234, Landsberger Straße - Petershagen –Knotenpunkt L 234, Landsberger Straße / L 234, Wilhelmstraße – Bahnhofstraße – Ernst- Thälmann- Straße – L 303 Umgehungsstraße Strausberger Straße - Eggersdorfer Weg geführt.

In der Gegenrichtung erfolgt die Umleitung über dieselben Straßenzüge, wobei der Verkehr ab dem Knoten L303 Umgehungsstraße/Landhausstraße über die Landhausstraße – Karl- Marx- Straße zur L234 in Richtung Altlandsberg geführt wird.

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Kurt Crampmeyer 15.09.2018 - 17:28:40

Symbolfoto

Das Symbolfoto passt zur Bauzeit.

Alfred Kuck 15.09.2018 - 10:13:33

Bauzeit unakzeptabel

So sehr es zu begrüßen ist, dass die L 33 endlich ausgebaut wird, so berechtigter ist jedoch die Kritik an der zu langen Bauzeit. 2 Jahre für 2 Kilometer ist nicht akzeptabel. Wenn man bedenkt, das von 1876 -1900 in Berlin insgesamt 900 km Abwassernetz und in den 30 er Jahren des letzten Jahrhunderts innerhalb eines Jahres ca. 200 km Autobahnkilometer gebaut wurden, kann man vermuten, dass es in der Bauwirtschaft in den letzen 100 Jahren keine Technologieentwicklung gegeben hat. Nicht nur für die Anwohner wird es Belastungen geben. Wer kommt für die wirtschaftlichen Einbußen der ansässigen Gewerbetreibenden auf. Auch um diese Einbußen in Grenzen zu halten wäre eine kürzere Bauzeit wünschenswert. Der Baubeginn September provoziert gerade eine Wintersaison, in der der Bau ruht. Bei einem Beginn im Frühjahr könnte diese Wintersaison vielleicht wegfallen. Also schlechte Planung ! Zu vermuten ist auch, dass sich die ungenügende Kapazitätsausstattung der Baustelle auf die Baudauer auswirkt. Es wäre wünschenswert, wenn die Verantwortlichen den Bauzeitenplan noch einmal überarbeiten und für eine erhebliche Verkürzung der Bauzeit sorgen würden.

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