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Saisonstart des Saarower VSV in der Brandenburgliga / Trainer Christian Diedrich kann auf breiteren Kader bauen

Volleyball
Bad Saarowerinnen wollen den Titel

Vor dem Saisonstart: die Brandenburgliga-Volleyballerinnen des Saarower VSV
Vor dem Saisonstart: die Brandenburgliga-Volleyballerinnen des Saarower VSV © Foto: Saarower VSV
Bettina Sichting, Angela Hülse / 16.09.2018, 05:30 Uhr
Bad Saarow Am Wochenende startet die neue Volleyball-Saison. So spielen die Damen des Saarower VSV am Sonnabend in Hennigsdorf gegen Gastgeber Motor und den 1. VCWildau. Ihr erklärtes Ziel: der Meistertitel in der Brandenburgliga.

Die Bad Saarower Volleyballerinnen wollen auf dem dritten Platz der Vorsaison aufbauen. Den hatte der VSV trotz verringerter Personaldecke durch familiäre Veränderungen erreicht, war damit einen Rang besser als in der Saison 2016/17.

Nach dem Hallen-Abschluss ging es für viele Spielerinnen fast nahtlos mit der Beachvolleyball-Saison weiter. Sie nutzen den Sommer nicht nur, um Fitness, Kraft und Technik aufzubauen, sondern auch um Kontakte mit potentiellen Mitspielerinnen zu knüpfen. Und so konnten neben den Rückkehrerinnen aus der Babypause und umzugsbedingten Neuanmeldungen insgesamt sieben neue Spielerinnen gewonnen werden. Für Trainer Christian Diedrich hieß das mit Beginn der Saisonvorbereitung Mitte August, die Neuzugänge zu integrieren und die technische Stabilität zu verbessern.

Zum Abschluss ging es Anfang September zu einem Vorbereitungsturnier beim Liga-Kontrahenten USV Potsdam II, wo Diedrich die Möglichkeit nutzte, viele Varianten auszuprobieren. „Mein Ziel war es, allen genug Einsatzzeit zu geben, damit sich jede Spielerin beweisen kann. Das ist gelungen, alle haben ihre Chance genutzt“, sagte der Trainer nach Platz 2 hinter dem VfK Südwest Berlin. „Immerhin haben wir uns gegen die Regionalligisten BBSC Berlin III und Grün-Weiß Erkner durchsetzen können. Dem ersten Meisterschafts-Spieltag sehe ich jedenfalls positiv entgegen, denn auch die weiteren Trainingsleistungen haben gestimmt.“ Die Motivation der Bad Saarowerinnen ist groß, sich den Traum von der Meisterschaft zu erfüllen.

Dazu waren sie auch in der Akquise finanzieller Unterstützung unterwegs, denn höhere Hallenkosten, Schiedsrichtergebühren und -weiterbildungen, Trikots, Material sowie Fahrtkosten stehen an. Es konnten wieder einige treue Firmen aus der Region, die den VSV schon bisher unterstützt haben, gewonnen werden, weitere Sponsoren sind gern gesehen. Der erste Heimspieltag steht am 13. Oktober in der Scharmützelseehalle, Pieskower Straße, an. Etwa ab 13 Uhrspielen die Gastgeberinnen gegen Energie Cottbus II sowie den 1. VC Herzberg und hoffen dabei auf lautstarke Unterstützung von den Rängen.

Saarower VSV: Angela Hülse, Sina Müller, Anne Krengel, Maxie Wohlauf, Maria Stark, Sarah Haase, Bettina Sichting, Franziska Wagner, Patricia Weinstädter, Anica Welkisch, Linda Sprie, Nora Neubauer, Viktória Fábián, Ekaterina Moor

Trainer: Christian Diedrich, Co-Trainer: Robert Denzer, Physiotherapeut: Chris Loewe

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