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Sanierung
Großenhofer Weg wird geglättet

Am Montag ist es mit der Ruhe vorbei: Dann rücken Baumaschine an, um den vorhandenen Straßenbelag aufzubrechen. Zerkleinert und mit neuem Material versetzt wird daraus dann die neue Fahrbahndecke.
Am Montag ist es mit der Ruhe vorbei: Dann rücken Baumaschine an, um den vorhandenen Straßenbelag aufzubrechen. Zerkleinert und mit neuem Material versetzt wird daraus dann die neue Fahrbahndecke. © Foto: Martin Risken
Martin Risken / 16.09.2018, 11:00 Uhr
Zehdenick (MOZ) Wer bislang Grünabfälle auf einem offenen Hänger zur Kompostieranlage am Großenhofer Weg bringen wollte, hatte so seine Schwierigkeiten, die Bioabfälle auch ins Ziel zu bringen. Auf dem holprigen Weg bestand die Gefahr, dass einiges unterwegs verloren ging. In gut einer Woche könnte das der Vergangenheit angehören und die Betreiber der Anlage aufatmen.

Denn die Stadtverwaltung Zehdenick hat sich nun kurzfristig entschlossen, den Großenhofer Weg instandzusetzen, nachdem die Betreiber der Anlage schon des Öfteren auf den aus ihrer Sicht unhaltbaren Zustand hingewiesen hatten. Auf die lange Bank wird jetzt jedenfalls nichts mehr geschoben. Schon am Montag sollen die Arbeiten beginnen und voraussichtlich am Freitag, 21. September, abgeschlossen werden. Instandgesetzt wird die  Piste, eine grobe Mischung aus Sandweg und grobem Asphalt, von der Einmündung Wesendorfer Weg bis zur Kompostieranlage. Und auf der anderen Seite zwischen den Hausnummer 10 und 17, insgesamt 1 050 Meter. Instandsetzung heißt konkret, dass das im Weg vorhandene Material aufgebrochen und zerkleinert wird. Unter Zugabe von zusätzlichem Material sollte die Mischung aus Alt und Neu wieder eingebaut werden. Das Ergebnis soll auf jeden Fall ein besseres sein als der jetzige Zustand. „Die Wegeoberfläche wird nach Fertigstellung eine grobe Körnung, ähnlich einer Schotterstraße aufweisen. Durch das im Material vorhandene Bindemittel erhält die Fahrbahn, gegenüber einer reinen Schotterstraße, eine höhere Festigkeit“, versicherte Bürgermeister Arno Dahlenburg (SPD) in einer Pressemitteilung. Sorgen, dass sie für die Instandsetzung zur Kasse gebeten werden, müssen sich die Anlieger allerdings nicht. „Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es sich bei dieser Art der Instandsetzung nicht um einen Regelaufbau gemäß technischem Regelwerk handelt“, so Dahlenburg. Ziel dieser Baumaßnahme sei die Wiederherstellung der Verkehrssicherheit und die allgemeine Verbesserung der Befahrbarkeit des Weges. Das Bauvorhaben werde durch die Firma Mainka GmbH Straßenunterhaltung aus Rüdersdorf bei Berlin ausgeführt.

Allerdings sind die Baumaßnahmen mit Einschränkungen für die Anwohner verbunden. Um das Vorhaben störungsfrei und schnell ausführen zu können, sei Baufreiheit im gesamten Straßenverlauf unerlässlich. Dazu werde in der Zeit vom 17. bis 21. September ein Park- beziehungsweise Halteverbot eingerichtet.

Zeitweise sei aufgrund der großen Trockenheit mit starker Staubbelästigung zu rechnen, warnt die Verwaltung schon mal vor, wenn am Montagmorgen die Baumaschinen anrücken. „Alle von der Baumaßnahme betroffenen Anlieger werden um Verständnis für auftretende Beeinträchtigungen gegenüber den üblichen Verkehrsflüssen gebeten“, so Dahlenburg abschließend in seiner Mitteilung an die Adresse der Anwohner.

Kompostieranlage profitiert

■ Auf dem Gelände der früheren Emscher Brunnen errichteten ursprünglich die Stadtwerke Zehdenick eine Kompostieranlage, diese wurde später von der Grundstücksreinigungsfirma Wielow und Meier übernommen.

■ Trotz der sehr schlechten Straßenanbindung über den Großenhofer Weg hat sich die Anlage bis heute gehalten.

■ Gartenabfälle, Heckenschnitt, Rasenschnitt oder Laub können zu festgesetzten Öffnungszeiten dienstags, freitags, sonnabends und festen Preisen angeliefert werden.

■ Das Unternehmen gibt auch zertifizierte Gartenerde ab. Bei größeren Mengen  wird auch geliefert. Darüber hinaus werden Hackschnitzel und gedämpfte Erde verkauft.

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