Das Nachrichtenportal für Brandenburg
Startseite Märkische Onlinezeitung - MOZ.de

Fußball
Dardais Überlegung: Sperre an Ausfallzeit anpassen

Trainer Pal Dardai schlägt vor Strafsperren an die Ausfallzeiten der Gefoulten anzupassen.
Trainer Pal Dardai schlägt vor Strafsperren an die Ausfallzeiten der Gefoulten anzupassen. © Foto: Swen Pförtner/dpa
dpa-infocom / 16.09.2018, 12:05 Uhr
Berlin (dpa) Trainer Pal Dardai von Hertha BSC hat in der Debatte um die Verletzungen beim FC Bayern München über ein neues Strafmaß für foulende Spieler nachgedacht.

«Vielleicht müssen wir eine neue Regel machen», sagte der Coach des Berliner Fußball-Bundesligisten im Sport1-«Doppelpass». Wenn ein gefoulter Spieler drei Monate verletzt ausfalle, «muss dann vielleicht auch der andere Spieler so lange aussetzen, bis er gesundgeschrieben ist.»

Bayern-Präsident Uli Hoeneß hatte nach einem Foul von Bayer Leverkusens Karim Bellarabi an Münchens Rafinha eine Sperre von drei Monaten gefordert - «und zwar für Dummheit.» Das Einsteigen von Bellarabi sei «übermotiviert» gewesen, sagte Dardai. «Ich glaube aber, es war keine böse Absicht.»

Eine Sperre gemäß Ausfallzeit würde allerdings unter anderem praktische Probleme wie die Überwachung der Schwere der Verletzung nach sich ziehen. Beispielsweise in der Deutschen Eishockey Liga wird nach einer Verletzung von dem Disziplinarausschuss im Nachgang abhängig vom Vergehen über das Straßmaß des Übeltäters entschieden.

Schlagwörter

Leserforum

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte oben rechts an. Falls Sie noch keinen Login haben, registrieren Sie sich bitte.

Alle Leserkommentare geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen des Autors wieder und sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt die Redaktion keinerlei Gewähr.

Ihr Kommentar zum Thema

Kommentartitel
Name
(öffentlich sichtbar)
Email
(wird nicht veröffentlicht)
(Ihr Name wird auch in der Zeitung veröffentlicht. Die Adresse wird nicht veröffentlicht.)
© 2018 MOZ.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG