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Demonstrationen
Mehr als 1000 Polizei-Einsatzkräfte in Köthen wegen Demos

Teilnehmer der Kundgebung «Der extremen Rechten entgegentreten» versammeln sich am Bahnhof in Köthen.
Teilnehmer der Kundgebung «Der extremen Rechten entgegentreten» versammeln sich am Bahnhof in Köthen. © Foto: ---/dpa
dpa-infocom / 16.09.2018, 15:56 Uhr
Köthen (dpa) Mit einem großen Aufgebot will die Polizei erneute Demonstrationen in der Kleinstadt Köthen in Sachsen-Anhalt absichern. Mehr als 1000 Kräfte seien am Sonntag zeitversetzt an Schwerpunkten im Einsatz, teilte die Polizei vor den Demos am Nachmittag mit.

Die Lage sei bislang ruhig in der gut 26.000 Einwohner zählenden Stadt, Auffälligkeiten gebe es derzeit nicht. Auch Wasserwerfer und eine Reiterstaffel würden bereitgehalten. Vor den Demos feierten in der Jakobskirche Hunderte Menschen einen Friedensgottesdienst. Die Hochschule Anhalt in der Kleinstadt riet auf ihrer Internetseite zur Vorsicht wegen «potenziell gefährlicher Demonstrationen».

Mehrere rechtsgerichtete Gruppierungen haben eine Woche nach dem Tod eines 22-Jährigen nach einem Streit für den späten Nachmittag zu einer Demonstration aufgerufen, darunter das fremdenfeindliche Dresdner Pegida-Bündnis. Auch eine Gegendemo ist angekündigt.

Nach Behördenangaben starb der schwer herzkranke 22-jährige Deutsche an einem Infarkt, nachdem er sich schlichtend in einen Streit zwischen mehreren afghanischen Staatsbürgern eingeschaltet hatte und ins Gesicht geschlagen wurde. Zwei 18 und 20 Jahre alte Verdächtige sitzen in Untersuchungshaft.

An dem Einsatz beteiligt waren den Angaben zufolge auch Polizisten aus Niedersachsen, Sachsen, Brandenburg, Berlin, Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen, Baden-Württemberg sowie aus anderen Regionen Sachsen-Anhalts. Auch die Bereitschaftspolizei des Landes und die Bundespolizei waren eingeplant.

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Friedrich Wilhelm 16.09.2018 - 23:35:08

Die Deutschen sind halt so degeneriert

Die sterben alle mit 22 Jahren ganz autonom. Fallen alle ganz von selbst in den Straßen um und sind sofort tot. Erlebe ich täglich in Berlin und Brandenburg. Ist halt ein aussterbendes Volk, das dringendst eine Blutauffrischung braucht. Sind es einfach nicht mehr gewohnt, im Stadtdschungel zu überleben.

Paul Müller 16.09.2018 - 21:50:15

Hat sich der „schwer Herzkranke“ mit letzter Kraft von einer Gartenparty zu den Afghanen geschleppt ? ...

... oder was genau soll mir mit dieser Passage jetzt erklärt werden ?! „Nach Behördenangaben starb der schwer herzkranke 22-jährige Deutsche an einem Infarkt, nachdem er sich schlichtend in einen Streit zwischen mehreren afghanischen Staatsbürgern eingeschaltet hatte und ins Gesicht geschlagen wurde“

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