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Mit einer beeindruckenden Präsentation zeigten die Küstrin-Vorländer, wie lebendig das Dorfleben auch 20 Jahre nach der Gemeindefusion geworden ist.

Gemeindejubiläumsfest
In 20 Jahren zusammengewachsen

Eva-Maria Lubisch / 16.09.2018, 20:30 Uhr - Aktualisiert 17.09.2018, 13:08
Gorgast (Freie Autorin) Die Gemeinde Küstriner Vorland hat im Fort Gorgast ihr 20-jähriges Jubiläum gefeiert.  Viele Vereine aus Gorgast, Küstrin-Kietz und Manschnow haben sich an der Veranstaltung beteiligt.

Das Fest begann mit einem feierlichen Gottesdienst. Die Pfarrer Thomas Jabs, Anja Grätz und Daniel Dubek predigten im großen, gut besuchten Festzelt. Bürgermeister Werner Finger eröffnete im Anschluss mit den Ortsvorstehern  Gudrun Wurl und Gerhard Schwagerick das Fest. Er erinnerte eine  erfolgreiche Zeit, die mit einem positiven Bürgerbescheid für die Großgemeinde begann. Gudrun Wurl, sie ist von Anfang an dabei, wurde für ihr Engagement mit einem Präsentkorb geehrt. Zu den vielen Gratulanten gehörten auch der Landrat Gernot Schmidt, Amtsdirektor Lothar Ebert und der Bürgermeister der Nachbarstadt Kostrzyn/Küstrin, Dr. Andrzej Kunt.

Ohrenbetäubendes Geböller aus der Kanone vom Traditionsverein Küstriner Festungsartiillerie läuteten das Festspektakel ein. Judy Gütte, die Jahrgangsbeste 2018 der Schule Küstriner Vorland wurde für ihre Leistungen ausgezeichnet. Im Festzelt wurden die vielen Besucher und Gäste von den Breslacker Dorfmusikanten aus der Lausitz, den Chören aus Manschnow und aus der Amtspartnergemeinde Dobiegniew „Pogodni“ unterhalten. Gesang und Tanz boten die Kita-Kinder und Schüler vom Küstriner Vorland. Für das Lied von Lehrerin Kerstin Eichler mit dem Text „Vom Küstriner Vorland kommen wir, und wir leben wirklich gerne hier, bei uns geht die Sonne auf, von hier nimmt sie ihren Lauf....“ erhielten sie tosenden Applaus.

Die Gemeinde Küstriner Vorland hat im Fort Gorgast ihr 20 jähriges Jubiläum gefeiert.  Viele Vereine aus Gorgast, Küstrin-Kietz und Manschnow haben sich an der Veranstaltung beteiligt.
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20 Jahre Küstriner Vorland

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Auf dem bunten Festplatz gab es auch viele Mitmachangebote, Präsentationen und Ausstellungen. Präventionsbeauftragte der Bundespolizei Inspektion Angermünde und Bundespolizeirevier Manschnow/Seelow stellten sich vor. Für Neuzugänge warben die Sicherheitspartner der Polizei Küstrin-Kietz mit Ansprechpartnerin Eileen Scholz.

Die Gäste konnten sich davon überzeugen, dass die Vereinsarbeit in der Gemeinde lebt. Uwe Bräuning vom Geschichts- und Kulturverein Kietzer Bahnhof stellte seine Ortschroniken Teil 1 und 2 vor. Über eine große Spendenbereitschaft für ihren Vogelpark Küstrin-Kietz freute sich Marion Pranzner. Es sollen davon Infotafeln und ein Sandkasten angeschafft werden. In den Kasematten des Fort Gorgast gab es bei den Verein „Kietzer Hechte“ ein spannendes Darttournier, betreut von Gundula und Bernd Musall.

Besucherin Regina Baumstark aus Gorgast versuchte sich am lustigen „Schiffe angeln“ in der großen Zinkbadewanne, angeboten vom Anglerverein „Fischwaid Küstrin Kietz“ mit Jürgen Zickert und Ronny Wichmann.

Eine Ausstellung über 20 Jahre Grundschule Küstriner Vorland und der Schule in Manschnow seit 1976 präsentierten die Mitglieder mit Chefin Inge Heimlich vom Förderverein mit Bildmaterial und Chroniken zum Blättern.

Interessiert zeigte sich Günter Fehling aus Lebus an der neu aufgelegten Chronik „Die Geschichte von Gorgast“ am Stand von Wolgang Pohl. Er stellte die vom Verein „Gorgaster Leben“ erarbeitete umfassende Darstellung vor. Harald Schulz vom Letschiner Eisenbahnverein gestaltete gemeinsam mit dem Verein „Gorgaster Leben“ die Ausstellung 150 Jahre Ostbahn. Am virtuellen Schießstand vom Jägerstammtisch „Zur Alten Oder“ wurde der Schützenkönig ermittelt.

Das vorangekündigte Höhenfeuerwerk fiel auf Grund der Trockenheit aus. Dafür gab es jedoch eine beeindruckende Lasershow.

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