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Hoffest
Mit der EWG hoch hinaus

Stefan Lötsch / 16.09.2018, 20:33 Uhr - Aktualisiert 17.09.2018, 07:00
Eisenhüttenstadt (MOZ) Das Gelände rund um den „Aktivist“ war am Sonnabend wieder Publikumsmagnet. Die Eisenhüttenstädter Wohnungsbaugenossenschaft (EWG) hatte zum traditionellen Hoffest eingeladen – und bei sommerlichen Temperaturen strömten die Massen.

Das Motto des diesjährigen Hoffestes der Eisenhüttenstädter Wohnungsbaugenossenschaft „Mit Freunden feiern“ hat für Janin Schaefer am Sonnabend besondere Bedeutung gehabt. Denn bei einem Gewinnspiel der EWG hatte sie die 4-jährige Maxi als Gewinnerin gezogen. Sie durfte auf der VIP-Lounge vor der großen Bühne Platz nehmen – und einen 50-Euro-Gutschein für Essen und Getränke an diesem Tag verbraten. Für das leibliche Wohl an diesem Festnachmittag war in jedem Fall gesorgt. „Ich wohne schon seit zehn Jahren bei der EWG im VI. Wohnkomplex“, erzählte sie der MOZ. Und die gebürtige Eisenhüttenstädterin trat gleich noch den Beweis an, dass die EWG noch mehr zu bieten hat, als nur schöne Wohnungen zu vermieten. Denn eine Tür weiter im Block wohnt Paul Zeidler, mit dem sie seit zwei Jahren ein Paar ist.

Das Hoffest ist längst nicht nur für die Mieter der EWG im September ein schöner Anlass, einen gemütlichen Nachmittag bei abwechslungsreichen Programm zu verbringen. Längst hat sich die Veranstaltung zu einem kleinen Volksfest etabliert, dass Besucher nicht nur aus Eisenhüttenstadt anlockt.

EWG-Hoffest am "Aktivist" in Eisenhüttenstadt
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Hoffest der EWG

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Aber an diesem Tag hebt die EWG auch einige Mieter besonders hervor, die dafür sorgen, dass es an den Balkonen und Vorgärten grünt und blüht. So wurden die Gewinner des Wettbewerbes „Schönster Balkon und Vorgarten“ geehrt. Mitarbeiter der EWG gehen im Vorfeld durch die Wohngebiete und fotografieren, was ihnen preiswürdig erscheint. Eine Jury wählt dann die Preisträger aus. In der Kategorie Vorgarten ging in diesem Jahr der erste Preis an Karin Hennig aus der Weinbergstraße. Sie bepflanzt dort den Vorgarten, sorgt dafür, dass kein Unkraut wächst und hatte in diesem Jahr besonders viel zu tun: „Ich musste in diesem Jahr an jedem zweiten Abend die Blumen mit Wasser spritzen“, erzählt sie. Die schönste Balkonbepflanzung gibt es bei Familie Spigiel An der Schleuse. Und den kreativsten Balkon, eine kleine Urlaubsoase, hat Rana Malinowski an der Holzwolle geschaffen.

Derweil strahlte Verena Rühr-Bach, Vorstandsvorsitzende der EWG, mit der Sonne um die Wette. Denn auf dem Platz herrschte dichtes Gedränge und das Programm, durch das wie schon im vorigen Jahr launig Jochen Stelter führte, war abwechslungsreich. Vor allem für Kinder war mit einer eigenen Olympiade einiges geboten. Wie auch schon im vergangenen Jahr hatten die Besucher die Möglichkeit aus einem Ballon heraus, der von einem Kran 50 Meter in die Höhe gezogen wurden, einen Blick über die Stadt zu werfen – und sogar darüber hinaus. „Man kann sogar bis Brieskow-Finkenheerd gucken“, sagte eine Frau, die es genau wissen muss. Denn sie war an diesem Tag aus dem Ort in die Stadt gekommen. „Wir sind dort Mieter einer Wohnung der EWG“, sagt sie.

Derweil war den ganzen Tag auf und vor der Bühne für Programm gesorgt, mit regionalen Künstlern. Dazu zählte auch Frank Drygalla. Der gebürtige Eisenhüttenstädter zeigte eine Trial-Show. Etwas grob kann man sagen, er zeigte, dass ein Mountainbike nicht nur zum Fahrradfahren da ist, sondern man damit auch Kunststücke vollführen kann. Nach Tina Söllner und der Band Hotel Lunik beendete der Cottbuser Alexander Knappe  mit einem Konzert den unterhaltsamen Nachmittag am Aktivist.

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