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Knochenmark
Hilfsaktion für blutkranke Fredersdorferin

John-Paul Gansewendt / 18.09.2018, 07:00 Uhr - Aktualisiert 18.09.2018, 08:10
Fredersdorf-Vogelsdorf (John-Paul Gansewendt) Schlange stehen war am Wochenende zeitweise in der Oberschule angesagt. 281 Personen haben sich dort für eine blutkranke Fredersdorferin und andere Betroffene typisieren lassen. Zudem kamen bei der Aktion 3300 Euro zugunsten der gemeinnützigen DKMS  GmbH (ehemals Deutsche Knochenmarkspenderdatei) zusammen.

Liane Heister, beste Freundin von Jackie, der erkrankten Fredersdorferin, hatte die Aktion mit der DKMS organisiert. Ihre Tochter Vivien machte dies über Facebook vielen bekannt, Freunde von Jackie unterstützen. Eine Namensvetterin sang für Jackie, wünschte ihr viel Kraft für den weiteren Weg. Sie war von Liane gefragt worden, ob sie an diesem Tag auftreten möchte. Auch ihr Erlös kam der DKMS zugute.

Ebenso der von Kaffee und Kuchen bei der Freiwilligen Feuerwehr Fredersdorf-Süd, die ihre Tore geöffnet hatte und Platz zum Sitzen sowie Informationen bereithielt. Draußen waren Hüpfburg, Gulaschkanone und eine kleine Fahrzeugschau aufgebaut. Neben den Feuerwehrleuten brachten sich auch die  AWO, Yoshitaka Karate Do Neuenhagen, die Einradgruppe Fredersdorf, der IHC Märkische Löwen und viele andere ein.

Janine hatte im Internet von der Registrierungsaktion erfahren. „Jackies Schicksal hat mich sehr beschäftigt. Ich habe schon viel über die DKMS gehört und den Entschluss gefasst, mich registrieren zu lassen. Ich weiß zwar nicht, ob ich der sogenannte genetische Zwilling von Jackie bin, aber wenn nicht,  kann ich vielleicht jemand anderem helfen“, sagte sie.

Auch Bürgermeister Thomas Krieger reihte sich ein. „Es macht mich unglaublich stolz, dass in solch einer Zeit Menschen zusammenkommen, um sich gegenseitig zu  helfen. Es war eine ziemliche Hau-ruck-Aktion. Mein Respekt geht an Frau Heister für die hervorragende Organisation.“ Sprachs und folgte bei Stefanie Doss, Teamleiterin DKMS und Leiterin der Spendenaktion, dem allgemeinen Ablauf: Mund auf, Stäbchen rein, Spender sein. Keine fünf Minuten, dann war dies samt Papierkram erledigt. 

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