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Jubiläum
Gruß an die dritte Generation

Die langjährige ehemalige Leiterin der Kita Pieskow, Elke Schmidtchen (vorne), freut sich über den Andrang am Tag der Jubiläumsfeier. Viele ehemalige Besucher der Kinderbetreuungseinrichtung und auch ehemalige Mitarbeiterinnen schauten am Freitag vorbei.
Die langjährige ehemalige Leiterin der Kita Pieskow, Elke Schmidtchen (vorne), freut sich über den Andrang am Tag der Jubiläumsfeier. Viele ehemalige Besucher der Kinderbetreuungseinrichtung und auch ehemalige Mitarbeiterinnen schauten am Freitag vorbei. © Foto: Jörg Kühl
Jörg Kühl / 22.09.2018, 06:30 Uhr - Aktualisiert 22.09.2018, 14:26
Pieskow (MOZ) Die Kita Pieskow blickt auf ein halbes Jahrhundert Kinderbetreuung zurück. Gegründet wurde sie 1968 als Kindergarten, zuvor war in dem Haus die Dorfschule untergebracht. Mittlerweile besucht die dritte Generation die Einrichtung. Am Freitag gab es aus Anlass des Jubiläums ein buntes Fest.

Schon bei der Begrüßung flossen die ersten Tränen der Rührung. Denn aus Anlass des 50-jährigen Jubiläums der Kita Biene Maja in Pieskow hatte die ehemalige langjährige Leiterin der Einrichtung, Elke Schmidtchen, auch frühere Weggefährten eingeladen. So erschienen unter anderem Christa Härchen, mehr als 40 Jahre lang Helferin, Christa Scheuffel, 1972 bis 2005 Köchin und Elisabeth Hahn, 20 Jahre lang Erzieherin, um nur drei Frauen aufzuzählen, die die Einrichtung langjährig geprägt haben. 

Die Pieskower Kita Biene Maja feiert ihr 50-jähriges Bestehen. Ein freudiges Wiedersehen der Generationen.
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Kitajubiläum in Pieskow

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Aktuell besuchen 23 Kinder die Kita Biene Maja und weitere haben sich schon angekündigt, berichtet Michaela Bieck, die die Leitung der Kita im Jahr 2016 von Elke Schmidtchen übernommen hat. Elke Schmidtchen hatte die Kita mehr als 40 Jahre lang geführt. „Sie ist die gute Seele und der Fels in der Brandung“, sagte ihre Nachfolgerin beim Grußwort zum Jubiläum. Elke Schmidtchen habe die Kita zu dem gemacht, was sie heute ist.

Die meisten der erwachsenen Gäste waren selbst als Kinder in der Kita. Petra Gutsche aus Leißnitz blickt sogar auf drei Generationen zurück. Sie selbst hatte noch die Vorschule in Pieskow genossen, ihre beiden Töchter Kristin und Annika hatten die Kita besucht und aktuell sind sage und schreibe vier Enkelkinder in der Einrichtung: Elias (6), die Zwillige Hanna und Mia (3) sowie der einjährige Jonah.

Michael Ziaja, Vater von Johanna, Hans-Peter und Emma, hatte seine Kinder, als sie im Kindergartenalter waren, sogar von Klein Briesen täglich in die Kita gebracht. Seine Frau und er schätzten die „heimelige, ländliche Atmosphäre“ der Einrichtung. Er selbst habe viel beim Umbau mit geholfen.

In der Tat ist viel passiert in den vergangenen Jahren. Die Kita erhielt einen Bewegungsraum, jüngst einen Anbau für die Betreuung der Jüngsten sowie eine neue Garderobe. Die Kita wurde energetisch saniert und innen fast überall auf den neuesten Stand gebracht. Auch eine neue Heizung wurde installiert. Was noch fehlt, sind neue Spielgeräte für draußen. Doch die sind bereits bestellt, versicherte Friedlands Bürgermeister Thomas Hähle in seinem Grußwort.

Die Eltern hatten sich zum Jubiläum eine hübsche Performance einfallen lassen und diese gemeinsam einstudiert. So sangen sie das Lied „Im Kindergarten“ von Rolf Zuckowski, wobei sie den Namen der Kita Biene Maja in den Text einbauten. Die Erzieherinnen hatten mit den Kindern ebenfalls das Lied einstudiert. Als es auf diese Weise das zweite Mal vorgetragen wurde, konnten viele der kleinen und großen Gäste bereits lautstark mitsingen.

Die Bäume, die der Dorflehrer Hugo Kautz auf dem ehemaligen Schuhof (die heutige Kita war bis 1968 die Dorfschule) angepflanzt hatte, sind heute stattliche Kastanien, die den Kindern im Sommer Schatten spenden. Die Bäume stehen auch symbolisch für eine Einrichtung, die in den 50 Jahren ihres Bestehens im Dorf fest verwurzelt ist. „Wir erhalten viel Unterstützung von Eltern und Großeltern hier im Dorf“, berichtet Kitaleiterin Michaela Bieck. Der Zusammenhalt der Generationen stehe dabei im Vordergrund. So gibt es eine jährliche gemeinsame Weihnachtsfeier mit den Bewohnern von Pieskow. Auch ein gemeinsamer Oma-Opa-Tag wird jährlich organisiert.

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