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Oberliga-Spiel in der Energie-Arena

Fußball
Bärenstarke Greifswalder zu Gast

Meist waren die Greifswalder in den Zweikämpfen die Sieger: Ryo Miyazaki (links) kann sich in dieser Szene gegen den Strausberger Niclas Wittur durchsetzen.
Meist waren die Greifswalder in den Zweikämpfen die Sieger: Ryo Miyazaki (links) kann sich in dieser Szene gegen den Strausberger Niclas Wittur durchsetzen. © Foto: Edgar Nemschok/MOZ
Edgar Nemschok / 25.09.2018, 05:00 Uhr
Strausberg (MOZ) Die Fußballer des FC Strausberg mussten am 6. Spieltag der Oberliga eine heftige Niederlage einstecken. Gegen den Greifswalder FC hieß es am Ende 1:4. Die Greifswalder stellten sich als eine klasse Mannschaft in der Energie-Arena vor.

Die Aufstellung der Strausberger überraschte ein wenig. Im Sturm lief Ihab Al-Khalaf auf und im Tor stand Timo Hampf. Trainer Christof Reimann musste auf einige Ausfälle im Team reagieren. Und irgendwie war den Strausbergern von Beginn an, eine gewisse Verunsicherung anzumerken. Die Greifswalder ließen sich auch gar nicht lange bitten und zogen sofort gutes Spiel auf. Sie standen sicher in der Abwehr und vor allem in der Offensive haben sie mit Ryo Miyazakio, Frank Rohde, Nauhan Barbosa Dos Santos sowie Peterson Appiah Top-Leute. Schon nach acht Minuten hatte Peterson Appiah eine große Torgelegenheit und da war schon allen auf Seiten des FC Strausberg klar: Das wird heute eine ganz schwere Kiste.

Die nächste Szene machte deutlich, dass auch die sonst so souveränen Spieler wie Yannick Mastalerz sehr nervös waren. Nach einem heftigen Querschläger war erneut Appiah zur Stelle. Die Überlegenheit der Greifswalder wurde immer größer und in der 34. Minute war es dann so weit: Nach einer schönen Kombination über Rohde und Appiah konnte Barbosa Dos Santos das verdiente 1:0 für Greifswald erzielen. Als kurz vor dem Halbzeitpfiff Rohde das 2:0 besorgte, schien die Partie eigentlich auch gelaufen sein.

Strausberg kam zwar mit etwas mehr Schwung aus der Kabine, aber wirklich Sorgen machen brauchte sich Greifswalds Trainer Roland Kroos wahrlich nicht. Immer wieder spielten seine  Stürmer zum Teil sehr elegant und passsicher sich die Bälle zu und machten die Strausberger Abwehrspieler zu Statisten. Auch Stadion-Trommler Andreas Kilkis sah das und nach dem dann zusätzlich einsetzenden Regen packte er enttäuscht seine Pauke. „Ne, ich glaube, das wird heute nichts mehr. Die Greifswalder sind einfach besser“, sagte er, als in der 51. Minute dann sogar das 3:0 fiel. Torschütze war erneut Rohde.

Reimann wechselte und brachte Martin Kemter ins Spiel, der sich sicher auch eine bessere Situation für seinen Einsatz gewünscht hätte. Aber nach einem schönen Solo von Anton Hohlfeld, stand Kemter genau dort, wo ein Mittelstürmer auch stehen muss und schoss das 1:3. Die Greifswalder ließen sich in keiner Weise aus dem Konzept bringen und spielten souverän weiter. Barbosa Dos Santos besorgte nach einem feinen Solo schließlich das 4:1 für seine Mannschaft und hätte kurz danach, nach einem echten Bock von Timo Hampf, sogar noch erhöhen können. „Wenn es etwas an der Leistung meiner Mannschaft zu bemängeln gibt, dann genau das. Wir hätten mehr Tore schießen können“, sagte Kross nach dem Spiel.

Christof Reimann machte dem Gegner große Komplimente. „Ich denke, wir haben heute die derzeit beste Mannschaft der Liga gesehen. Der Sieg geht absolut in Ordnung. Wir waren einfach zu passiv und hatten gerade im Spielaufbau immer wieder zu leichte Ballverluste.“

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