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Linke Landtagsabgeordnete kündigt Kandidatur in Biesenthal an

Kommunalwahlen 2019
Mächtig will Bürgermeisterin werden

Zielstrebig: Margitta Mächtig möchte nun Bürgermeisterin werden.
Zielstrebig: Margitta Mächtig möchte nun Bürgermeisterin werden. © Foto: Wolfgang Rakitin
Sabine Rakitin / 01.10.2018, 06:15 Uhr
Biesenthal (MOZ) Landtagsabgeordnete Margitta Mächtig will zu den Kommunalwahlen im Mai 2019 für die Linken als Bürgermeisterkandidatin in Biesenthal antreten. Das verkündete die Landesvorsitzende der Partei, Anja Mayer, am Freitagabend auf einer Veranstaltung des Kommunalpolitischen Forums in Biesenthal.

Die Nominierung als offizielle Kandidatin der Linken durch die Basisorganisation (BO) steht zwar noch aus, deren Vorsitzender Sebastian Oehmicke versicherte am Freitag aber bereits: „Die BO ist froh, dass sich Margitta als unsere Kandidatin zur Wahl stellen wird.“

Margitta Mächtig ist seit zweieinhalb Jahrzehnten in der Barnimer Kommunalpolitik aktiv. Seit 1993 ist die 61-Jährige Mitglied des Kreistages. Sie führte die Fraktion an die 15 Jahre. In die Stadtverordnetenversammlung von Biesenthal rückte die zweifache Mutter und fünffache Großmutter 1998 erstmals ein und hat seitdem ununterbrochen ein Mandat inne.

Viele Jahre war Margitta Mächtig Geschäftsführerin des Kommunalpolitischen Forums Brandenburg, bevor die Biesenthalerin im Jahre 2004 in den Landtag Brandenburg einzog. Zweimal errang die Linke das Direktmandat. Bei der Wahl 2014 verlor sie den Wahlkreis Eberswalde/Schorfheide an Daniel Kurth (SPD).

Zur Landtagswahl 2019 will Margitta Mächtig nicht erneut kandidieren. Stattdessen möchte sie sich in ihrer politischen Tätigkeit ganz auf Biesenthal konzentrieren. „Wie sich eine Kommune entwickelt, entscheidet sie selbst“, ist die 61-Jährige überzeugt. Sie habe große Lust, sich als ehrenamtliche Bürgermeisterin mit ganzer Kraft für die weitere Entwicklung der Stadt einzusetzen. „Kommunalpolitik macht mir eben Spaß“, sagt sie.

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Norbert Wesenberg 04.10.2018 - 06:01:23

Phönix aus der Asche

Schaut man sich in der Potsdamer Regierung und im Landtag um, so tauchen die im Amt Verbrannten nach kurzer Zeit in neuer Funktion immer wieder auf. Mit unglaublicher Ignoranz werden sie dem Wähler immer wieder präsentiert in der Hoffnung, er merkt es nicht. Allerdings dürfte damit zu den nächsten Landtagswahlen wohl endgültig Schluss sein.

Dr. Frank Valentin 02.10.2018 - 10:36:15

Die Hoffnung stirbt zuletzt

Ich hatte gehofft, diese Frau nie mehr sehen zu müssen.

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