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Förderpreis
Der Traum vom großen Hit

Janet Neiser / 01.10.2018, 10:30 Uhr
Eisenhüttenstadt (MOZ) Die Finalisten für den ersten „Axel“ stehen fest. Vier Bands sind am Sonnabend im Club Steelbruch vom Publikum gewählt worden. Eine von ihnen wird im nächsten Frühjahr das Preisgeld und den Pokal gewinnen.

Hotel Lunik, Chnnls, Valentin & Band sowie Self Control – so heißen die Sieger des „Axel“-Halbfinales. Der Jubel im Steelbruch ist groß, als die Namen vom Moderatoren-Duo Allanah  und Tabea am Sonnabend verkündet werden. Am Ende setzen sich die Bands gegen die Solisten MC Gellert und  Lisa Glogowski durch. Das Publikum hat so entschieden – per Wahlschein im Club und per „Gefällt mir“ in den Sozialen Medien.

Wie schon bei der Vorrunde ist der Steelbruch-Club sehr gut gefüllt. Klar, dass alle Teilnehmer ihre Fans mitgebracht haben. Wobei letztlich von jedem ja zwei Stimmen vergeben werden können. Damit keiner zwei Wahlscheine ergaunert, bekommt jeder Besucher, zu denen übrigens auch Eisenhüttenstadts Bürgermeister Frank Balzer gehört, einen Stempel, die Damen meistens einen rosafarbenen. Rosa findet sich an diesem Abend übrigens auch in Form von Schuhen als Bühnendeko wieder. Der Grund: Rosa ist das international anerkannte Symbol für die Krebsvorsorge. Und die Axel-Titzki-Stiftung fördert nicht nur junge Musiktalente, sondern unterstützt auch die Krebsforschung. Das soll auch an diesem Abend nicht in Vergessenheit geraten.

„Ich bin gekommen, weil hier ganz viele tolle junge Talente zu sehen sind“, so begründet Anne Krapp ihren Clubbesuch. Sven Lamp ist nach der Vorrunde des Musikförderpreises der Axel-Titzki-Stiftung bereits das zweite Mal im Steelbruch dabei. „Ich finde es gut, dass hier lokale Musik gefördert wird“, sagt er. „Und wer weiß, vielleicht gibt es ja irgendwann einmal einen großen Star aus Eisenhüttenstadt.“ Seiner Meinung nach haben die zwei Einzelinterpreten und die vier Bands jedenfalls für einen super Abend gesorgt. Und dass die Akustik in manchen Ecken nicht immer perfekt sei, das liege einfach am Gebäude.

„Ich bin hier, um alle zu unterstützen“, meint Sabine Reichert. „Das ist einfach eine ganz tolle Sache, was die Stiftung auf die Beine gestellt hat.“ Ein Kreuz ist bei ihr aber von vornherein reserviert: „Die Jungs von Hotel Lunik sind Bekannte meiner Tochter. Denen drücke ich die Daumen.“ Sie ist offensichtlich nicht die Einzige. Vor allem bei der Band aus Eisenhüttenstadt geht das Publikum richtig mit. Gepunktet haben die jungen Musiker auch mit einer Überraschung. Ihr dritter Song hat erstmals einen deutschen Text. „Ich fühle mich im Deutschen einfach wohler“, sagt Sänger Dennis Haase, „kann mich damit noch mehr identifizieren.“ Zudem sei der deutsche Markt vielleicht auch leichter zu erobern. „Wir wollen uns ja schon einen Namen machen.“ Deshalb machen die Jungs letztlich auch beim „Axel“-Förderpreis mit. „Das ist ja eine gute Sache. Und wir können uns vielleicht noch weiterentwickeln“, hofft Gitarrist Georg Lämmermann.

Das ist gut möglich, denn alle Finalteilnehmer werden in den kommenden Wochen eine Art Coach an die Hand bekommen, der sie individuell unterstützen will. Ob es nun beispielsweise um die Bühnenperformance oder aber das Arrangement geht. Klar ist fürs Finale: Die dort präsentierten Songs müssen erneut selbst komponiert sein.

Im Finale wird es aber zudem eine Jury geben. Eines der Mitglieder wurde beim Halbfinale bereits vorgestellt: Komponist und Musikproduzent Walter Thomas Heyn. Er wollte unbedingt dabei sein, weil er den „Axel“ für einzigartig hält.

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