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Fachbereich Landschaftsnutzung und Naturschutz feiert 25-jähriges Bestehen

Studenten
Stadtcampus als Partymeile

Schärfe aus der Flasche:   Jonas Lackmann, noch Student an der Eberswalder Hochschule, und Andrea Stenz bieten beim Jubilläumsfest ihre Ingwer-Limonade feil.
Schärfe aus der Flasche:   Jonas Lackmann, noch Student an der Eberswalder Hochschule, und Andrea Stenz bieten beim Jubilläumsfest ihre Ingwer-Limonade feil. © Foto: Thomas Burckhardt
Sven Klamann / 04.10.2018, 06:30 Uhr - Aktualisiert 12.10.2018, 10:00
Eberswalde (MOZ) Der Fachbereich Landschaftsnutzung und Naturschutz  prägt die heute Hochschule für nachhaltige Entwicklung seit 25 Jahren entscheidend mit. Dem rauschenden Fest zum Jubiläum konnte am Dienstag nicht einmal der Dauerregen etwas anhaben.

Die Zahlen sprechen für sich: 2200 Studierende haben im ersten Vierteljahrhundert der Fachbereichsgeschichte einen der aktuell fünf Studiengänge absolviert. 635 angehende Wissenschaftler sind derzeit dabei, Landschaftsnutzung und Naturschutz, Ökolandbau und Vermarktung, Regionalentwicklung und Naturschutz, Öko-Agramanagement oder StrategischesNachhaltigkeitsmanagement zu studieren. Letzteres ist berufsbegleitend möglich.

Draußen war Wasser vom Himmel die einzige Konstante. Mal nieselte es nur, mal schüttete es wie aus Gießkannen. Im Foyer von Haus 1 auf dem Stadtcampus aber schien wenigstens im übertragenen Sinne die Sonne. Dafür sorgte Prof. Jens Pape, der Dekan des Fachbereiches, in dem sich 70 Mitarbeiter, darunter 19 Professoren und fünf Honorarprofessoren, der Studierenden annehmen. In seiner ebenso kurzen wie launigen Ansprache ging der Fachbereichsleiter auch auf die Wetterunbillen ein, die niemanden die gute Laune trüben könnten, der sich mit Landschaftsnutzung und Naturschutz beschäftige. „Trotz Wind und Wetter – Klimaretter. Trotz Regenschauer – Ökobauer“, beendete Jens Pape seine Rede. Zur Partystimmung trug überdies das Eberswalder Hochschulorchester bei, das unter der Leitung von Victorian Stoica Schwungvolles vortrug. Die ungewöhnliche Besetzung des Ensembles – drei Flöten, zwei Geigen, Klarinette, Trompete und Cello – war der Beweis dafür, dass sich aus der Not eine Tugend machen lässt. „Wir wünschen uns dringend mehr Mitspieler, die ihr Instrument beherrschen und Spaß am gemeinsamen Musizieren haben“, sagte der Dirigent. Jeden Mittwoch ab 19.30 Uhr werde in der Alten Forstakademie geprobt.

Auf dem Stadtcampus gab es einen Markt der Möglichkeiten, den auch Jonas Lackmann nutzte, um zwei Sorten Ingwer-Limonade anzubieten. Der Ingenieur für Umwelt- und Energietechnik hatte in Wolfsburg bei einem Automobilkonzern gearbeitet, bevor er sich entschied, beruflich noch einmal neu anzufangen. Der Niedersachse zog nach Berlin und begann, an der HNE Strategisches Nachhaltigkeitsmanagement zu studieren. Inzwischen befindet sich Jonas Lackmann im vierten und letzten Semester, findet aber kaum Zeit, seine Masterarbeit zu schreiben. Denn im Studium ist er mit dem Berliner StartUp Ände GmbH in Kontakt gekommen. „Meine Aufgabe war es, die Umstellung der Produkte auf Bio wissenschaftlich zu begleiten“, verriet der Student. Aus der Zusammenarbeit mit Andrea Stenz und Dominik Seele, den Gründern des auf Ingwer-Erfrischungen spezialisierten Unternehmens, wurde Freundschaft. Und aus der Dienstleistung eine Partnerschaft. Die Limo kam auch beim Campusfest bestens an.

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