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AWO-Gebäude
Fassade am Behindertenwohnheim wird erneuert

Unterm Tulpenbaum: Zimmerer Tobias Groß aus Altlandsberg schneidet Holz an der Rückseite des Hauses zu.
Unterm Tulpenbaum: Zimmerer Tobias Groß aus Altlandsberg schneidet Holz an der Rückseite des Hauses zu. © Foto: Cornelia Link-Adam
Cornelia Link-Adam / 10.10.2018, 06:15 Uhr
Berkenbrück (MOZ) Seit Sommer ist das AWO-Wohnhaus für behinderte Erwachsene in der Berkenbrücker Parkstraße 21 eine Baustelle.

Der Anbau neben dem markanten Gebäude mit seinem tollen Türmchen – erst war es Genesungsstation für Kriegsversehrte, dann bis zur Wende ein Kinderferienlager vom Fürstenwalder Reifenwerk und seither Wohnstätte für aktuell 24 Behinderte – muss eine neue Fassade erhalten.

Dabei ist der Anbau noch nicht mal 20 Jahre alt. Das ärgert auch Heimleiter Andreas Clas. „Da wurden früher einige Fehler gemacht, auch viel zu dünnes Holz als Verblendung verwendet.“ Das sei verfault bis zum Sockel, durch eindringende Feuchtigkeit zudem etliche Fenster am Anbau blind geworden.

Daher entschloss sich der AWO-Kreisverband, zu dem das Wohnheim gehört, nun zu einer energetischen Sanierung. Abriss und Neubau laufen paralell. Allerdings mit Verzögerungen, wie der 58-jährige Berkenbrücker zugibt. „Leider ist es so, dass man etliches erst sieht, wenn man die Fassade aufmacht.“ Nun sei alles geklärt, die Bauarbeiter schon auf der Zielgeraden.

Der vordere Bereich vom Anbau ist schon fertig gestellt. das marode Holz wurde durch durch Kunststoff-Mix-Platten in Walnuss-Ton ersetzt, die Fenster wurden erneuert, auch Arbeiten am Sockel folgen noch. Mit erneuert wurde auch gleich die Dämmung, dazu die Heizung im Gebäude, um künftig Betriebskosten zu sparen. Aktuell sind Bauleute zwischen Haupt- und Nebengebäude sowie auf der Rückseite des Anbaus zugange, auch auf dem Dach, das künftig durch eine andere Neigung besser gegen Regenwasser geschützt wird.

Die 24 Bewohner der Einrichtung sehen die Bauarbeiten bei laufendem Betrieb gelassen, sagt Clas. Tagsüber seien die meisten der Erwachsenen ohnehin in Werkstätten von Format und Christopherus in Fürstenwalde zum Arbeiten Derweil sind dann die Bauarbeiter am Haus zugange. Die Firmen kommen vorrangig aus der Region wie Dachdecker, Zimmerer und Glaser. Hausleiter Andreas Clas hofft, dass die Sanierungs-Maßnahme bis spätestens Weihnachten abgeschlossen ist.

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