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Trauer um Hennigsdorfer
Bahnexperte Klaus Lorenz gestorben

Ein Leben für die Bahn: Klaus Lorenz
Ein Leben für die Bahn: Klaus Lorenz © Foto: Archiv
Roland Becker / 11.10.2018, 09:46 Uhr
Hennigsdorf (HGA) Es gab wohl keinen zweiten Hennigsdorfer, der sich in der regionalen Bahngeschichte so gut auskannte wie der Hennigsdorfer Klaus Lorenz. Durch die Kriegswirren bedingt war Klaus Lorenz 1945 mit seinen Eltern in Schwante gelandet, verlebte aber Großteile seiner Kindheit in Hennigsdorf. Schon in dieser Zeit entstand, auch durch den Beruf seines Vaters bedingt, seine Leidenschaft für den Bahnverkehr mündete in einer Ausbildung bei der Berliner Reichsbahn. Nach einem Studium mit dem Abschluss Staatswissenschaftler stieg Lorenz im DDR-Ministerium für Verkehrswesen hoch auf und war zuletzt persönlicher Referent des Vize-Ministers. Seine Leidenschaft für Züge aber hat er nie verloren. So war es fast folgerichtig, dass Lorenz 2001 als Ruheständler zurück nach Hennigsdorf zog und begann, die hiesige Bahngeschichte aufzuarbeiten. Davon zeugen neben Büchern und Ausstellungen auch Artikel in dieser Zeitung. Ebenso mischte er sich – oftmals mit streitbaren Argumenten – in die aktuelle Bahndiskussion ein. Für sein Engagement wurde er mit Oberhavels Ehreamtspreis und mit dem Hennigsdorfer Gemeinwesenpreis ausgezeichnet. Erst jetzt wurde bekannt, dasss Klaus Lorenz am 23. September im Alter von 77 Jahren gestorben ist.(rol)

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