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Lok will erste Auswärtspunkte

Auszeit: Lok-Coach René Schilling (links) schwört sein Bernauer Team ein.
Auszeit: Lok-Coach René Schilling (links) schwört sein Bernauer Team ein. © Foto: Ricardo Steinicke
Ricardo Steinicke / 12.10.2018, 02:15 Uhr
Bernau Der SSV Lok Bernau trifft am 4. Spieltag in der 2. Basketball-Bundesliga ProB auswärts auf den MTV Herzöge Wolfenbüttel. Das Spiel verspricht Spannung für beide Seiten. Während die Gastgeber auf ihren ersten Heimsieg der Saison brennen, möchte Lok die ersten Auswärtspunkte einfahren.

Nach zuletzt zwei Heimspielen in der Barmer 2. Basketball Bundesliga ProB reisen die Bernauer Basketballer am Sonnabend zum MTV Herzöge Wolfenbüttel. Der SSV Lok Bernau ist genau wie die Niedersachsen mit nur einem Sieg aus den bisherigen drei Spielen in die Saison gestartet.

Die Herzöge konnten direkt zum Auftakt bei den VfL SparkassenStars Bochum mit einem 76:60 Auswärtssieg überraschen. Im Heimspiel gegen den SC Rist Wedel vor zwei Wochen gab es nach einem schwachen Schlussviertel einen 77:88 Dämpfer. Am vorherigen Spieltag in Essen verloren die Herzöge Wolfenbüttel dann sogar deutlich mit 60:83.

Die Mannschaft von Herzöge-Trainer Steven Esterkamp ist eine bunte Mischung aus sieben erfahrenen „alten Hasen“ und einigen vielversprechenden Neuzugängen. Im Rahmen der Kooperation mit den Basketball Löwen Braunscheig (BBL) gehören Louis Figge, Niklas Bilski, Lars Lagerpusch und Neuzugang Moritz Hübner zum Wolfenbütteler ProB-Team. Alle sind mit Doppellizenz ausgestattet und spielen für Braunschweig auch in der Bundesliga. Bilski (14,3 Punkte), Figge (12, 7 Punkte) und Hübner (12,3 Punkte) führen derzeit auch die Mannschaftsstatistik der Herzöge an. Mit 28 Jahren ist Kapitän Marius Pöschel der älteste Akteur im talentierten Kader der Niedersachsen. Der US-Amerikaner Aldin Medunjanin (8 Punkte pro Spiel) tritt in dieser Saison in die großen Fußstapfen von Demetrius Ward, der sechs Jahre das Spiel der Herzöge anführte.

Nach dem bisherigen Saisonverlauf beider Teams verspricht das Spiel gegen Wolfenbüttel viel Spannung. Ohnehin präsentiert sich die Nordstaffel der Barmer 2. Basketball Bundesliga ProB als sehr ausgeglichen. Alle Mannschaften haben nach drei Spieltagen mindestens einen Sieg auf dem Konto. Einzig Tabellenführer Iserlohn Kangaroos ist bisher ungeschlagen.

Das junge Team der Bernauer sucht weiter nach Konstanz und möchte am Sonnabend wieder angreifen. Darauf setzt auch Lok-Coach René Schilling: „Mit unserem letzten Spiel konnten wir absolut nicht zufrieden sein. Wir haben in dieser Woche weiter an unseren Fehlern gearbeitet und ich erwarte eine Reaktion der Mannschaft auf dem Feld.“

Das Spiel beginnt am Sonnabend um 18 Uhr in der Lindenhalle Wolfenbüttel (Halberstädter Straße 1a). Bernauer Fans können das Spiel unter www.basketballradio.fm verfolgen.

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