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Im Oderbruchmuseum in Altranft dreht sich dabei alles um das Thema Mobilität im Oderbruch / Workshops für Foto, Audio, Druck und Illustration

Ferienprogramm
Fünf Werkstätten gegen Langeweile

Endlich richtig ausgeschildert: Zumindest in Altranft selbst wird jetzt auf das Oderbruchmuseum hingewiesen. An der B 167 steht immer noch Freilichtmuseum auf dem Hinweisschild.
Endlich richtig ausgeschildert: Zumindest in Altranft selbst wird jetzt auf das Oderbruchmuseum hingewiesen. An der B 167 steht immer noch Freilichtmuseum auf dem Hinweisschild. © Foto: Anett Zimmermann
MOZ / 25.10.2018, 07:00 Uhr
Bad Freienwalde (MOZ) Es sind Herbstferien. Aber wo kann man da hier in der Region hin? Im Oderbruchmuseum in Altranft bietet das Bildungsprojekt Heim(at)arbeit zum Beispiel fünf Werkstätten gegen Langeweile in der Ferienzeit an. Dabei steht das Thema Mobilität im Oderbruch im Mittelpunkt. Mit Kamera, Stift oder Audiorecorder sammeln die Teilnehmer Eindrücke und machen Unbemerktes sicht- und hörbar. Aus den gefundenen Bildern und Geistesblitzen entstehen Fotos, bedruckte T-Shirts, Hörstücke und Kinderbuchillustrationen. Sie sollen später auch im Oderbruchmuseum zu sehen sein.

Alle Workshops werden von Künstlern aus der Region geleitet, die hier Techniken aus ihrer Praxis vermitteln. Zu ihnen zählen: Julius Breitenfeld (Audio), Oliver Standke (Siebdruck), Falk Wieland (Foto) und Peggy Neumann (Illustration).

Zum Auftakt gibt es an diesem Donnerstag und Freitag für Teilnehmer ab 12 Jahren eine zweitägige Audiowerkstatt. Dabei dienen die Exponate im Museum als Fundus für eine Spurensuche zur Mobilität im Oderbruch gestern und heute. Daraus soll dann einHörstück entstehen.

Am Wochenende öffnet dann die Siebdruckwerkstatt. Dort können sich sich die Kinder die schrägsten Vehikel der Zukunft ausdenken und zeichnen. Zum Schluss werden dann T-Shirts gedruckt.

Am 1. und 2. November ist eine weitere Siebdruckwerkstatt für Teilnehmer ab 12 Jahren vorgesehen. Dabei steht die Frage „Was bedeutet Mobilität, was Immobilität für sie?“ im Mittelpunkt. Zu Gast ist dazu der Entwickler der Mitfahr-App „Pampa“ Martin Luge.

Bei der Fotowerkstatt am 3. November führt eine Bustour durch das Oderbruch zu Lost Places – also Orten, die in der Vergangenheit der Mobilität dienten und jetzt im Abseits liegen. Die Teilnehmer experimentieren damit, diese auch mal anders zu fotografieren oder zu filmen.

Der alte Reiseführer „Querlandein“ für Kinder aus DDR-Zeiten braucht Hilfe! So ist die Illustrationswerkstatt am 4. November überschrieben. „Der Reiseführer ist ein tolles Buch, das Kinder quer durch die Landschaft des Oderbruchs führt“, heißt es in der Ankündigung. Im Workshop soll er mit Tusche- und Aquarelltechniken neu illustriert werden.

Die Workshops finden jeweils von 11 bis 16 Uhr im Schloss Altranft, Am Anger 27, statt und sind offen für alle Teilnehmer. Kinder unter zehn Jahren können in Begleitung eines Erwachsenen mitmachen. Die Kosten liegen zwischen vier und acht Euro pro Workshop und Person.

Anmeldungen bei Anne Hartmann, Telefon 03344 1553904 oder per E-Mail an a.hartmann@museum-altranft.de

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